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Mitarbeiter Straßenmeisterei beinahe überfahren

Extrem gefährlich: Verwirrter Mann auf A2 hält Polizei in Atem

Hannover/Auetal (MT). Weil er auf der A2 mit offener Motorhaube unterwegs war und in Schlangenlinien fuhr, hat die Polizei am Samstagmorgen einen 41-Jährigen ab der Rastation Auetal verfolgt und festgenommen. Er wurde laut Auskunft der Einsatzkräfte in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, da er offensichtlich verwirrt ist. Zuvor fuhr er auf der A2 zahlreiche gefährliche Manöver und entging Unfällen nur knapp. Auf der B65, auf die er anschließend fuhr, wendete er mehrfach und überfuhr rote Ampeln, ein Mitarbeiter einer Straßenmeisterei wurde von dem Mann fast überfahren.

veröffentlicht am 04.02.2018 um 14:21 Uhr

Blaulicht

Der 41-Jährige war Autobahnpolizisten aus Herford gegen 7 Uhr gemeldet worden, weil er Haltezeichen missachtete, alle drei Fahrstreifen benutzte und unsicher fuhr. Außerdem war die Motorhaube seines VW Passats offen. Die Polizei verfolgte ihn daraufhin ab der Rastanlage Auetal, er war in Richtung Hannover unterwegs.

Um kurz nach 7 Uhr verließ der Mann die Autobahn in Höhe der Anschlussstelle Bad Nenndorf. Anschließend wendete er mehrfach auf der B65, bis er in Richtung Minden weiterfuhr. Rote Ampeln schreckten den Passat-Fahrer ebenso wenig ab, wie das Überfahren von Geh- und Radwegen, so die Polizei. Zudem war der 41-Jährige phasenweise mit ausgeschaltetem Licht unterwegs. Außerdem nutzte er bei einer Absperrung die Fahrspur des Gegenverkehrs. Ein Mitarbeiter einer Straßenmeisterei, der eine Warnweste trug, konnte sich nur noch durch Wegrennen retten. In der Folge fuhr er noch mehrfach in den Gegenverkehr. Die Polizei versuchte vergeblich ihn zum Anhalten zu bewegen.

Kurz nach dem Ortseingangsschild von Stadthagen stoppten die Beamten den Mann dann schließlich und nahmen ihn gegen 7.20 Uhr fest. Gegen den offenbar verwirrten 41-Jährigen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Er wurde in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

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