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Musikschule feiert ihr 30-jähriges Bestehen

Fest im Schaumburger Kulturleben etabliert

Bückeburg (jp). Mit einem feierlichen Empfang und einem großen Fest hat die Musikschule Schaumburger Märchensänger ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Was Rang und Namen hat im Landkreis, gab sich beim Empfang die Ehre, angefangen von Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier und Landesbischof Jürgen Johannesdotter über Bürgermeister Reiner Brombach unddie Bürgermeister der Partnerstädte Nieuwerkerk und Sablé bis hin zu zahllosen Vertretern aus Kirche, Politik, Schulen, Vereinen, Institutionen und dem öffentlichen Leben. Eingefunden hatten sich mit der ehemaligen Ratsfrau Erika Maltusch, Volksbank-Chef i.R. Ernst Engelking, dem ehemaligen Stadtdirektor Ernst Möller, dem ehemaligen SPD-Fraktionschef Reinhard Fricke und Musikschul-Vorstand Johannes Kersting auch mehrere Gründungsmitglieder der Musikschule.

veröffentlicht am 30.05.2006 um 00:00 Uhr

Für die Klaviermusik des Duos Simon Hochhalter und Simon Tielman

Der Vorsitzende Horst Tebbe erinnerte in seiner Begrüßungsansprache an die Initiatorin der Schulgründung Erna Pielsticker sowie an den langjährigen Bürgermeister und Vorsitzenden Helmut Preul, der wie der Unternehmer Kurt Rabe und der damalige Stadtkämmerer Ernst Möller das Vorhaben intensiv unterstützt hat. Heute sei die Musikschule im Sinne ihrer Gründer als fester Bestandteil im Schaumburger Kulturleben etabliert. Tebbe dankte allen Freunden und Gönnern des Hauses - und insbesondere den Eltern, die immer wieder tatkräftig Aktivitäten der Schule unterstützten. Seinen ganz besonderen Dank richtete er an Geschäftsführerin Gudrun Wuttke, die seit nunmehr 19 Jahren als "Kommandozentrale, Schulseelsorge, Managerin, Empfangsdame und bisweilen auch Nachtportier und Küchenchefin" in Diensten des Hauses stehe. Die Zukunft der Musikschule sah Horst Tebbe durch den Sparzwang deröffentlichen Hand, die Verunsicherung bei der Suche nach marktgerechten, kostengünstigen Programmen sowie den Trend zu immer mehr Individualismus in der Gesellschaft bedroht. Immer weniger Menschen seien bereit, sich einem Ensemble wie einem Schulchor unterzuordnen. Daher werde sich die Musikschule auch künftig wandeln, um den geänderten Ansprüchen gerecht zu werden. Für Bürgermeister Reiner Brombach stärkt das Beschäftigen mit der Musik Intelligenz, Kreativität, Disziplin und Sozialverhalten. "Was die Kinder hier lernen, geben sie uns später vielfach zurück." So sah es Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier: "Die Musikschule fördert die Kompetenzen, dieunsere Gesellschaft dringend braucht." Schöttelndreier sieht die Musikschule als hervorragenden Kulturbotschafter des Schaumburger Landes. Für ihn sei klar, dass der Kreis die Musikschulen weiter finanziell fördern werde. Sablés Bürgermeister Pierre Touchard betonte das Völker verbindende derMusik, sein Nieuwerkerker Kollege und Jazz-Fan André Bonthuis sagte: "Musik ist etwas, das bleibt im Leben." Umrahmt wurde der Empfang von Simon Hochhalter und Simon Tielmann am Klavier, einem Quartett aus Lisa-Marie Bürger, Anna-Lena Schierhorn, Moritz Disselkamp und Nikolaus Dietrich, dem Duo Friederike Tecklenburg und Marlene Brader an Querflöte und Akkordeon sowie Jazz-Variationen von Elisabeth Janser, Peter-Philipp Schierhorn, Sven-Arne Zinnke und Peter Malaj. Nachmittags präsentierte die Musikschule im Rahmen eines Sommerfests die gesamte Bandbreite des Könnens ihrer Schüler und Lehrer.

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