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Dachgeschosswohnung in Enger Straße brennt

Feuer in Altstadt: Brandursache unklar

RINTELN. Beim Brand in der Engen Straße von Samstagmorgen ist die Ursache noch immer unklar, wie die Polizei am Sonntag auf Nachfrage mitteilt. Für die Anwohner war es ein Schreck in der frühen Morgenstunde.

veröffentlicht am 29.10.2017 um 15:06 Uhr
aktualisiert am 29.10.2017 um 17:35 Uhr

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Tobias Landmann Fotoreporter zur Autorenseite

RINTELN. Schreck für die Bewohner eines Hauses in der Engen Straße: Um 8.38 Uhr am Samstagmorgen wurden sie unsanft vom schrillen Piepen der Rauchmelder geweckt. Rechtzeitig zum Glück: In der zweiten Etage einer Dachgeschosswohnung brannte es, die Flammen schlugen bereits aus den Fenstern.

Verletzte gab es glücklicherweise nicht: Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei befanden sich bereits alle sechs Bewohner des Hauses außerhalb ihrer Wohnungen. Das Feuer wurde von den Einsatzkräften rasch unter Kontrolle gebracht.

Parallel zum Löscheinsatz suchten Feuerwehrleute unter Atemschutz auch die Wohnungen ab. Nach dem Löschen erfolgte eine Nachsuche mit Wärmebildkameras. Vom Innenhof des Gebäudes wurde mit Steckleitern auf Balkon und zum Obergeschoss geklettert.

Die Werkfeuerwehr der Lebenshilfe rückt mit ihrer Hubrettungsbühne an, da Rintelns Drehleiter zur Reparatur ist. Foto: tol
  • Die Werkfeuerwehr der Lebenshilfe rückt mit ihrer Hubrettungsbühne an, da Rintelns Drehleiter zur Reparatur ist. Foto: tol
Die Einsatzkräfte gelangen über den Balkon auf der Rückseite des Hauses in die Wohnung. Foto: tol
  • Die Einsatzkräfte gelangen über den Balkon auf der Rückseite des Hauses in die Wohnung. Foto: tol
Über 50 Rettungskräfte waren im Einsatz in der Engen Straße. Foto: tol
  • Über 50 Rettungskräfte waren im Einsatz in der Engen Straße. Foto: tol

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Rinteln, Todenmann und Möllenbeck. Die Werkfeuerwehr der Lebenshilfe rückte mit ihrer Hubrettungsbühne an, da Rintelns Drehleiter zur Reparatur ist. Bei dem Einsatz wurde Alarm für den Rettungsdienst der MANV (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. Somit waren auch die örtliche Einsatzleitung des Landkreises, ein leitender Notarzt und sieben Besatzungen mit Rettungswagen angerückt. Über 50 Personen waren vor Ort. Gegen 10 Uhr war der Einsatz beendet.

Die Brandursache steht derzeit noch nicht fest. Die Brandermittler der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen. Die Wohnungen sind bis auf Weiteres unbewohnbar.

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