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„Kennenlerntag“: Herderschule setzt auf familiäre Begegnung

Fröhlicher und zwangloser Start in den Schulalltag

Bückeburg (aw). Wer Freitag gekommen war, um sich große Reden und Diskussionen anzuhören, der war sichtlich falsch am Platz. Der Kennenlerntag an der Herderschule galt vor allen den Eltern der 54 neuen Fünftklässler der Realschule Bückeburg. Nach kurzer Eröffnungsrede der Direktorin standen Musik der Bigband und Beisammensein von Lehrern, Eltern und Schülern auf dem Programm.

veröffentlicht am 03.09.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 02:41 Uhr

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Anlass für diesen Tag, der vor allem für die Eltern der Neuankömmlinge organisiert wurde, war der ungünstig gelegene Einschulungstermin am 6 August. Da morgens nur wenige Eltern aufgrund ihrer Berufstätigkeit Zeit hatten, sich die Schule genauer anzusehen, ist es an der Herderschule eine Art Tradition, die Eltern nachfolgend zu einer Art Kennenlernnachmittag einzuladen. „Wir haben uns bewusst für einen Freitagnachmittag entschieden, da wir uns wünschen, dass möglichst viele Eltern mit ihren Kindern die Zeit finden, hieran teilzunehmen“, so Direktorin Christiane Marx. Die Marke von 74 neuen Fünftklässlern wie im Vorjahr, konnte nicht geknackt werden. Über die 54 Neuankömmlinge, welche in zwei Klassen aufgeteilt wurden, zeigte sich Christiane Marx dennoch sehr glücklich und bezeichnete dies durchaus als Erfolg. Der Rückgang der an der Realschule eingeschulten „Fünfties“ erkläre sich vor allem mit dem verstärkten Interesse der Eltern an integrierten Gesamtschulen.

Organisiert wird diese Veranstaltung seit Jahren von der Lehrerschaft und dem Jahrgang, welcher für die kleinen Schützlinge die Patenschaft übernimmt. Dieses Jahr hat der 9. Jahrgang die Patenschaft. Ebenfalls an der Organisation beteiligt, ist die Schul-Bigband der Herderschule, genannt „Herderband“. Die aus einer früheren Schul-AG entstandene Band, läutete das „zwanglose, fröhliche Familienfest“, so Marx, ein. Wer nach der etwa halbstündigen Vorführung die Schule oder Lehrer etwas besser kennenlernen wollte, der konnte dies bei gemütlichem Beisammensein tun. Auch für das leibliche Wohl wurde an den Verpflegungsständen gesorgt. Für die kleinen Gäste standen auf dem Schulhof Spielsachen wie Springseile und anderes bereit, an denen sich so manch Erwachsener zumindest als Helfer versuchte.

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