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Jobbörse der Agentur für Arbeit stößt auf große Resonanz

Für Ausbildungsplätze ist es noch nicht zu spät - "Nicht aufgeben!"

Stadthagen (jl). "Jetzt nicht aufgeben", das rät Berufsberaterin Jutta Brigitte Fischer allen Jugendlichen, die noch einen Ausbildungsplatz suchen. Die Chancen im Landkreis stehen nicht schlecht und die Nachfrage auch nicht. Das hat sich bei der diesjährigen Jobbörse in den Räumen der Agentur für Arbeit in Stadthagen gezeigt. Dort herrschte einen Tag lang ein großes Stelldichein von künftigen Azubis.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 07:39 Uhr

Das Schaumburger Ausbildungsplatzangebot stößt auf großes Intere

Die Jobbörse organisieren die Agentur und das Job-Center Schaumburg seit Jahren gemeinsam. An diesem Tag hängen (fast) alle unbesetzten Ausbildungsplätze im Landkreis an großen Infowänden, die Interessenten sonst nur durch Abrufe unter der Internet-Adresse www.arbeitsagentur.de unter dem Stichwort Jobbörse auf den Schirm bekommen. "Fast" bedeutet nach Fischers Worten in diesem Fall, dass nur Gesuche veröffentlicht werden, die die Firmen freigeben. Weitere Angebote gibt es ausschließlich bei den Berufsberatern, weil diese in den betreffenden Fällen die Aufgabe haben, eine Vorauswahl zu treffen. 88 offene Ausbildungsplätze hingen bei der jüngsten Jobbörse am Donnerstag dieser Woche an den Info-Wänden, die von mindestens doppelt so vielen Interessenten in Augenschein genommen wurden. Nach Angaben von Vermittlerin Alexandra Jahn sind die meisten Stellen im Handwerk und in der Gastronomie zu besetzen. Im Handwerk reicht die Palette vom Friseur über die Bäckerei-Fachverkäuferin bis hin zu Metallberufen. Selten sind Ausbildungsplätze in kaufmännischen Berufen. Hier gebe es immer noch eine "Unwucht zwischen Angebot und Nachfrage", erläuterte Fischer. Die Expertin bescheinigte den Jugendlichen, nicht engstirnig an die Suche zu gehen. Etwa 90 Prozent hätten bis zu vier Berufe auf ihrer persönlichen Wunschliste. Weil noch Stellen zu haben sind, rät Fischer Jugendlichen, auch nach dem 1. August und dem 1. September weiter zu suchen. "Im Jahr 2006 haben wir den letzten Ausbildungsvertrag im November abgeschlossen", berichtete die Berufsberaterin. Generell gibt es nach ihren Worten in diesem Jahr mehr Bewerber als Ausbildungsplätze, obwohl die Firmen ihr Angebot ausgedehnt hätten. Wer die Berufsberatung einschalten will, kann kurzfristig einen Termin unter der E-Mail-Adresse stadthagen.u25@arbeitsagentur.de vereinbaren. Unter dieser Adresse können sich Abgänger der Berufsbildenden Schulen melden, die keinen Ausbildungsplatz bekommen haben. Für diese organisiert die Agentur für Arbeit eine berufsvorbereitende Maßnahme. Ausgeführt wird sie von zwei Bildungsträgern. Inhaltlich geht es laut Fischer um individuelle Wege in die Ausbildung.

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