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Guter Start für Nadine Watzlawczyk

Für eine lebendige Schule

LAUENAU. Nadine Watzlawczyk hat ihre ersten zwei Schulwochen als Direktorin der Lauenauer Albert-Schweitzer-Schule hinter sich. Ihr erster Eindruck ist rundum positiv: „Ich wurde ganz freundlich von den Schülern und Kollegen empfangen.“ Außerdem sei ihr auch Hilfsbereitschaft von allen Seiten entgegen gebracht worden, weshalb sie sich direkt wohl fühlte.

veröffentlicht am 12.02.2017 um 16:57 Uhr

Die neue Lauenauer Schulleiterin, Nadine Watzlawczyk, zieht nach zwei Wochen ein erstes positives Fazit. Foto: göt

Autor:

Andrea Göttling
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Der Wechsel zur Albert-Schweitzer-Schule war für Watzlawczyk gleich in zweifacher Hinsicht ein „Sprung ins kalte Wasser“. Zum einen hat jede Schule andere Strukturen und bietet ein neues Umfeld, zum anderen ist auch das Aufgabenfeld einer Schulleitung neu für die 34-Jährige. „Über das Kollegium habe ich im Vorfeld schon viel Positives gehört“, erzählt sie.

Das habe sich kurze Zeit später bestätigt. Die Stimmung in Lauenau sei sehr positiv, kollegial und wertschätzend. Zudem haben auch die Räume eine ganz besondere Atmosphäre – „groß, offen, hell, toll gestaltet“, urteilt Watzlawczyk. Auch ihr wichtigster Anspruch bestätigte sich in Lauenau. „Schule muss lebendig sein“, so Watzlawczyk. Die Kinder sollen das Schulleben aktiv mitgestalten und morgens gerne zum Unterricht kommen.

Positiv aufgefallen sind der neuen Direktorin in Lauenau beispielsweise der gemeinsame Sport am Morgen und das stärke das Gemeinschaftsgefühl. Zudem lobte sie, dass alle Klassentüren jederzeit offen stehen. Auch das „Schlemmi“-Projekt gefällt der Pädagogin gut. Einmal pro Woche kocht eine Klasse gemeinsam mit Eltern für alle knapp 210 Schüler.

Angetreten hatte die 34-Jährige den Posten zum 1. Februar. Damit tritt sie in die Fußstapfen von Detlef Jelitto, der nach 14 Jahren als Direktor in den Ruhestand verabschiedet wurde. Ausgebildet wurde Watzlawczyk in Nordrhein-Westfalen. Dort arbeitete sie an einer integrativen Grundschule und an einer Förderschule. „Das war sehr bereichernd“, erzählt Watzlawczyk. Aus dieser Zeit habe sie viel mitgenommen.

Heute lebt sie in Rinteln. Sieben Jahre verbrachte Watzlawczyk an der Berlin-Schule in Bad Nenndorf. Berufsbegleitend hat sich die 34-Jährige da schon mit Qualifizierungsmaßnahmen auf die neue Aufgabe vorbereitet. Damit und mit freiwilligen Fortbildungen wird Watzlawczyk auch in Zukunft noch beschäftigt sein.

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