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Medaillen-Segen für "La Forge"-Team: Jury der Fachmesse wird in den "Sterne-Himmel" gekocht

Gehrke-Nachwuchs räumt bei Internorga ab

Riepen (tes). Köchin Ilka Heine und Auszubildende Arcangela Guiffré vom Schmiedegasthaus Gehrke haben beim "Großen Preis der Köche" der größten Gastronomie-Fachmesse Internorga alle Spitzenpokale abgeräumt. Tages-, Mannschafts- und Gesamtsieg des mehrtägigen Wettbewerbs gingen an das Team aus Riepen.

veröffentlicht am 22.03.2007 um 00:00 Uhr

Mit Medaillenüberhäuft: Ilka Heine (l.) und Arcangela Guiffré ma

Seit 13 Jahren wird bei der größten Fachmesse der Gastronomie der "Große Preis der Köche" verliehen. Ilka Heine, Köchin im Gourmetrestaurant "La Forge", war zum dritten Mal dabei. Die 26-Jährige als der Profi im erfolgreichen Schaumburger Koch-Duo erhielt bundesweit bereits zahlreiche namhafte Preise. Gemeinsam mit Arcangela Guiffré nahm diese jetzt erneut 4750 Euro Preisgeld mit nach Hause. Die Internorga sei eine besondere Herausforderung: "Das war ein guter Selbsttest für uns. Der Wettbewerb kitzelt das Letzte aus einem raus", erklärte Heine die Aufgabe, spontan, unter Zeitdruck, erstklassig zu kochen. Pannen gab es reichlich: Mal fiel der Kühlschrank aus, dann ging nur eine Herdplatte. Alles vor großem Publikum in der "Gläsernen Küche". Einzelkämpfer waren chancenlos angesichts der Aufgabe, aus den beim Start vorgegebenen Komponenten in 30 Minuten ein viergängiges Menü für 14 Personen zu kreieren. "Da ist Teamgeist gefragt", freute sich Heine auch über die gute Zusammenarbeit im Mannschaftswettbewerb mit dem Romantikhotel "Zur Tanne" aus Braunlage. Für Geschäftsführer Andreas Gehrke ein "Beweis für die überdurchschnittliche Küche". Sternekoch Ernst August Gehrke zeigte sich stolzüber den Erfolg seines Teams, aber wenig überrascht: "Hab' ich nicht anders erwartet", sagte er mit einem Augenzwinkern. Der Küchenchef hatte sich im Vorfeld viel Zeit für die Beratung genommen und den beiden wichtiges Knowhow mit auf den Weg gegeben. "Die Überraschung, was einen beim Wettbewerb erwartet" sei laut Gehrke "eine gute Vorbereitung auf die Anforderungen im Beruf". In Hamburg waren die besten 24 Jungköche bis 30 Jahre gegeneinander angetreten. "Bemerkenswert", betonte Gehrke, "dass Arcangela bereits im ersten Ausbildungsjahr auf so hohem Niveau arbeitet", sah der Geschäftsführer zudem "die hohe Motivation und die Ausbildungsqualität der Küche" bestätigt.

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