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Neujahrsempfang des BSM

Gemeinsam für Bückeburg

BÜCKEBURG. Rund 160 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik hat das Bückeburger Stadtmarketing (BSM) bei seinem Neujahrsempfang begrüßt.

veröffentlicht am 14.01.2018 um 15:56 Uhr
aktualisiert am 14.01.2018 um 17:20 Uhr

Nach dem offiziellen Teil des Neujahrsempfangs führten die Gäste angeregte Gespräche. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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Veranstaltungsort war die Kundenhalle der in der Bahnhofstraße gelegenen Geschäftsstelle der Sparkasse Schaumburg. Mit seiner geselligen Veranstaltung knüpfte der Verein auch diesmal wieder an das kurz zuvor im großen Rathaussaal über die Bühne gegangene, alljährliche Neujahrskonzert des Göttinger Symphonie Orchesters an.

„Das allermeiste, das uns wirklich gut gelungen ist im vergangenen Jahr, insbesondere im Zusammenhang mit unserer Stadt und ihren Menschen“, sei nur deshalb so gut gelungen, „weil wir es gemeinsam mit anderen für andere getan haben“, resümierte Bettina Remmert, Vorstandsmitglied des BSM, zum Auftakt des Empfangs.

Zwar sei das gesellschaftliche und ehrenamtliche Engagement „immer und überall ausbaufähig“ und leider gebe es auch manche Leute, „die alles besser wissen, aber leider nicht machen“. Doch gebe es in Bückeburg eben auch viele Menschen, die einfach anpackten, mitmachten, neue Ideen entwickelten und die diese Ideen auch gegen mögliche Widerstände durchsetzten. „Und ich möchte die Gelegenheit des heutigen Neujahrsempfangs nutzen, und genau diesen Menschen Danke sagen“, betonte Remmert, um dann nachzusetzen: „Vielen Dank für Ihr Engagement – egal ob in finanzieller Hinsicht oder durch Ihren persönlichen Einsatz für unsere wunderschöne Heimatstadt Bückeburg. Sie machen diese Stadt schöner, liebens- und lebenswerter!“ Damit verband sie den Wunsch, dass jene Unterstützer bitte auch zukünftig solch ein Engagement zeigen mögen.

Bettina Remmert dankte in ihrer Begrüßungsrede allen Unterstützern des BSM. Foto: wk
  • Bettina Remmert dankte in ihrer Begrüßungsrede allen Unterstützern des BSM. Foto: wk
Reiner Brombach appellierte, sich für mehr Frieden in der Welt einzusetzen. Foto: wk
  • Reiner Brombach appellierte, sich für mehr Frieden in der Welt einzusetzen. Foto: wk

„Es ist schon Tradition, den Neujahrsempfang des BSM in den Räumen der Sparkasse Schaumburg zu erleben – und immer geht ein vorzügliches Konzert voraus“, meinte Bürgermeister Reiner Brombrach. In besonderem Maße würdigte er dabei die Verdienste von Christoph-Mathias Mueller, Generalmusikdirektor der Göttinger Symphoniker, dessen „unnachahmliche Art“ zu moderieren und in die Stücke einzuführen „einfach fantastisch“ sei. Darüber hinaus habe Mueller bei den Konzerten stets Solisten dabei, „die nicht nur von der Musikalität sehr überzeugt haben, sondern die auch optisch immer ein Hochgenuss gewesen sind“. Und mit dem aktuellen Neujahrskonzert habe Mueller (der 2018 auf eigenen Wunsch aus dem Göttinger Symphonie Orchester ausscheidet) quasi „den Höhepunkt erreicht“, indem dieser die Saxofonistin Asya Fateyeva mitgebracht habe. Denn „ein schöneres Instrument als Saxofon kann ich mir seit heute nicht mehr vorstellen“, erklärte Brombach – sehr zur Unterhaltung seiner Zuhörer.

Nach dieser humorigen Bemerkung erinnerte Brombach daran, dass nun das mittlerweile 73. Jahr des Friedens in Deutschland und Westeuropa begonnen habe. Angesichts dessen, was indes tagtäglich aus etwa Afghanistan und Syrien in den Nachrichten und der Presse berichtet werde, müsse man alles tun, den hiesigen Frieden auf die Welt zu erstrecken.

„Es ist ein frommer Wunsch, das weiß ich“, räumte das Stadtoberhaupt ein. Und wenn man sehe wie die USA und Nordkorea mit den Säbeln rasselten, dann habe er durchaus die Befürchtung, dass es vielleicht bei einem frommen Wunsch bleiben werde. Aber ein jeder „von uns“ sollte sich dafür einsetzen, diesen Frieden, den „wir“ hier als normal empfinden, auf die ganze Welt auszuweiten.

Bezogen auf Bückeburg berichtete Brombach unter anderem noch, dass man ein erfolgreiches Jahr 2017 hinter sich habe. So sei es etwa gelungen, die ehemalige Blindow-Schule in der Hinüberstraße zu einer Kindertagesstätte mit Krippe und Kindergarten umzubauen. Und in ungefähr zwei Wochen sei es voraussichtlich so weit, dass die ersten kleinen Kinder dort Einzug halten, wobei die Arbeiten zur Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts allerdings noch weiterlaufen werden.

Brombach zeigte sich jedoch „guter Hoffnung“, dass dieses Gebäude dann Ende des Jahres vollständig seiner neuer Nutzung übergeben werden kann – einschließlich des Außengeländes, das jetzt noch etwas brachliege.

Oliver Schiller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Schaumburg, hatte den Zweck des Neujahrsempfangs zuvor dergestalt beschrieben, dass es darum gehe, sich bei einem guten Glas Wein oder Bier kennenzulernen, gemeinsam Zeit zu verbringen sowie Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen.

Über das bereits angesprochene Neujahrskonzert berichten wir in unserer morgigen Ausgabe ausführlich.

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