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Rund um die Konzertmuschel

Gleich zwei Boule-Landesmeisterschaften im Bad Eilser Kurpark

BAD EILSEN. Der Kurpark ist am Sonntag Veranstaltungsort für die Landesmeisterschaft des Niedersächsischen Pétanque-Verbandes (NPV) im Boule.

veröffentlicht am 11.08.2017 um 15:32 Uhr
aktualisiert am 11.08.2017 um 16:40 Uhr

Auf die richtige Taktik, eine gute Wurftechnik und starke Nerven kommt es beim Boule an. Hier demonstrieren Volker Viezens (li.) und Heiko Knechtel das Spiel. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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BAD EILSEN. Rund um die Konzertmuschel und verteilt über die Wege wird der ausrichtende Luhdener Sportverein (LSV) hier 90 drei mal zehn Meter große Boulebahnen abstecken, auf denen der Wettkampf ausgetragen wird. Der Turnierbetrieb startet um 9.30 Uhr und zieht sich über den ganzen Tag hin, wobei das Finale möglicherweise erst in den Abendstunden über die Bühne geht. Bei der Ausgabe vom vergangenen Jahr jedenfalls stand der Landesmeister erst gegen 22.15 Uhr fest, berichtet Volker Viezens, Leiter der Boulesparte.

Zu dem jetzigen Landesentscheid angemeldet haben sich 182 lizensierte Boulespieler aus ganz Niedersachsen. Diese werden als Einzelkämpfer in der Disziplin „Tête-à-Tête“ („Einer gegen Einen“) mit jeweils drei Kugeln gegeneinander antreten. Gespielt wird nach dem auch vom Schach bekannten Schweizer System, bei dem nach jeder Runde die besten Spieler ermittelt werden, die dann in dem jeweils folgenden Runden gegeneinander antreten. Somit wird das Finale schließlich unter den leistungsstärksten Spielern ausgefochten.

„Die Leute, die hierherkommen, beißen auf Stahl – die wollen gewinnen. Das sind die besten Spieler aus Niedersachsen“, sagt Viezens. Dabei betont er, dass es sich bei den Turnierteilnehmern nicht um Freizeitboulespieler handelt, sondern um ehrgeizige Wettkämpfer, die für ihre Heimatvereine auch regelmäßig Punktspiele in den diversen Ligen des Niedersächsischen Pétanque-Verbandes bestreiten. Und die Besten der in den einzelnen Bundesländern ausgetragenen Landesmeisterschaften – in diesem Fall eben in der Disziplin „Tête-à-Tête“ – qualifizieren sich für die am 26. August anstehende Deutsche Meisterschaft in Ensdorf (Saarland).

Parallel zu der „Tête-à-Tête“-Landesmeisterschaft richtet der Luhdener SV am Sonntag auch noch einen „Tireur“-Wettkampf („Präzisionsschießen“) aus. Hierbei werden Boulekugeln nach einem bestimmten Muster („Bild“) in einem einen Meter im Durchmesser messenden Kreis ausgelegt, auf die dann von den Spielern aus unterschiedlichen Entfernungen mit jeweils einer Boulekugel „geschossen“ wird. Dies mit dem Ziel, die anderen Boulekugeln aus dem Kreis hinauszubefördern respektive die eigene Boulekugel besser als die anderen Boulekugeln zu platzieren. Die besten „Tireur“-Spieler (angemeldet sind rund 45 Starter) qualifizieren sich ebenfalls für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft – allerdings eben in der Disziplin „Tireur“.

Für das leibliche Wohl der Turnierteilnehmer und interessierter Zuschauer ist am Veranstaltungstag gesorgt. So sind an Verkaufsständen etwa belegte Brötchen und Kuchen (morgens) sowie Bratwürste, Pommes frites und ein vegetarisches Gericht (ab Mittag) erhältlich; ebenso Kaffee (morgens) und kalte Getränke.

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