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GWD-Trainer Frank Carstens über die EM

veröffentlicht am 07.02.2018 um 15:42 Uhr

Frank Carstens

Vize-Europameister Andreas Cederholm: Das war abenteuerlich. Er konnte bei uns wegen einer Zahn-OP nicht trainieren, war nicht fit und wurde dann für die letzten beiden Spiele der Schweden nachnominiert. Der Trainer hat dann wohl erkannt, was los war, Andreas ist gar nicht zum Einsatz gekommen. Aber es war effektiv und er ist jetzt Vize-Europameister.

Die norwegischen EM-Fahrer Magnus Gullerud und Espen Christensen: Magnus hatte am Kreis viele Spielanteile und hat auch gut gespielt. Für unseren Keeper Espen Christensen war die EM eher ein unglücklicher Auftritt. Er hatte wenige Spielanteile und bekam dann auch kaum eine Hand an den Ball. Vor dem letzten Gruppenspiel wurde er ausgebootet und durch einen jüngeren Keeper ersetzt. Ich denke, er ist froh, wieder bei uns zu sein, um sich Erfolgserlebnisse zu holen.

Neue Taktiken: In engen Spielen wurde oft die 7:6-Überzahl als spielentscheidendes Element genutzt. Es gab viele starke Abwehrreihen – aber sonst keine taktischen Überraschungen. Was noch zu beobachten war: Es gab so etwas wie die Rückkehr des Spielmachers, zumindest bei den Top vier.

Die deutsche Mannschaft: Es fehlte ein ballsicherer und erfahrener Spieler. Viele Akteure haben ihr Potenzial nicht abgerufen, es stimmte augenscheinlich etwas nicht.uk/uk

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