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SC Auetal gastiert beim MTV Rehren / TSV Steinbergen gegen FC Hevesen

Hinspiel ist nicht vergessen

veröffentlicht am 10.11.2017 um 16:03 Uhr

Felix Rauhut (rechts) und der SC Auetal streben beim MTV Rehren A/R einen Auswärtssieg an. Foto: ph
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Sebastian Blaumann Redakteur Sport zur Autorenseite

LANDKREIS. Die Fußballplätze im Kreisgebiet sind durch die vielen Regenfälle aufgeweicht, deshalb werden an diesem Wochenende wieder zahlreiche Partien ausfallen. Das Stadtderby des SC Rinteln gegen den TSV Krankenhagen ist gestern Abend wegen des Dauerregens abgesagt worden.

FC Hevesen: Der Aufsteiger verpasste im Nachholspiel beim SC Auetal eine Überraschung, ärgerte den Titelaspiranten lange, musste sich aber mit 1:2 geschlagen geben. Diese Vorstellung macht Mut für die nächste heikle Aufgabe. „In Steinbergen ist es immer schwer, etwas zu holen“, weiß Trainer Bernd Riesner. Doch der Coach ist optimistisch: „Rufen wir unser Potenzial ab, dann können wir gegen jeden Gegner in der Kreisliga bestehen.“ Niklas Wehage ist wieder im Training.

TSV Steinbergen: Der Tabellensechste spielt bislang eine gute Saison. Höhepunkte waren die Siege gegen den SC Rinteln und SC Auetal. „Es gibt nicht viel zu meckern. Nur manchmal sind wir zu nett und zu harmlos“, erklärt Trainer Helmut Maier und spricht dabei die erste Halbzeit gegen den TSV Eintracht Exten an. Gegen den FC Hevesen rechnet Maier mit einem Kampfspiel. „Wir müssen dagegenhalten, der Aufsteiger ist gefährlich“, warnt der TSV-Coach, der auf Thomas Missal verzichten muss.

SC Auetal: Die Heimspiele des SCA finden bis zur Winterpause auf dem Sportplatz in Kathrinhagen statt. Beim 2:1-Erfolg gegen den FC Hevesen war viel Dusel dabei. „Das kenne ich so nicht. Meistens spielen wir gut und verdaddeln Punkte, diesmal haben wir schlecht gespielt und gewonnen“, zieht Trainer Marco Gregor als Fazit. Um beim heimstarken MTV Rehren A/R punkten zu können, dürfe sein Team in der Defensive nicht wieder „vogelwild spielen“. Gregor erinnert sich mit Grausen an das Hinspiel. Beim 2:2 war der SCA klar überlegen, ließ viele Chancen aus und bekam noch die Quittung. „Das ist nicht vergessen. Wir fahren dorthin, um zu gewinnen“, stellt Gregor klar. Niklas Dohm hütet das SCA-Tor, allerdings gibt es noch ein paar angeschlagene Spieler beim Tabellendritten.

TSV Eintracht Exten: Den lustlosen und nicht aggressiven Auftritt seiner Jungs bei der 0:4-Heimpleite im Derby gegen den SC Rinteln kann sich Trainer Ruzmir Mehic nur schwer erklären. „Die Niederlage ist meine Schuld. Ich wollte das Spiel unbedingt durchziehen, aber meine Spieler waren mental nicht darauf eingestellt“, glaubt der Eintracht-Coach. Exten hat aber weiterhin die Tabellenführung inne. „Wir spielen eine super Saison und lassen uns auch nicht schlecht reden“, stellt Mehic klar. Der Spitzenplatz sei verdient. In Lauenau setzt Mehic auf drei Spitzen. „Nur die drei Punkte sind das Ziel“, fordert der TSV-Trainer Wiedergutmachung für die schlechte Derbyleistung. Nach der Winterpause stehen wieder Michael Krohn, Saip Salijhu und Florian Follmann zur Verfügung. „Dann sind wir noch stärker“, glaubt Mehic.

SV Engern: Nach den 0:2-Pleiten gegen die FSG Pollhagen und in Sachsenhagen ist der SVE ins Niemandsland der Tabelle abgerutscht. „Wir haben in diesen Partien eigentlich nicht viel falsch gemacht, nur unsere Chancenverwertung war katastrophal“, ärgert sich Trainer Wilhelm Sieker über die Abschlussschwäche seiner Elf. Nun könne man befreit aufspielen, bräuchte nicht mehr nach oben schielen. Das Team habe gut trainiert, deshalb seien gegen den TuS Lüdersfeld drei Punkte Pflicht. „Wir haben schon das Hinspiel verloren, nun müssen wir gewinnen“, fordert Sieker. Kai Moch fehlt, hinter Denis Stapel steht ein Fragezeichen.

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