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Faszinierendes Konzert von „Reverend Gregory M. Kelly & the Best of Harlem Gospel“

Höhepunkt zum Jahresbeginn

BÜCKEBURG. „Musik und Gesang im Auftrag des Herrn“ ist das Motto eines Auftritts gewesen, mit dem „Reverend Gregory M. Kelly & the Best of Harlem Gospel“ die Bückeburger Konzertsaison eröffnet haben. Dass das Publikum zu Beginn des Jahres einem glanzvollen Höhepunkt beiwohnte, stand nach wenigen Takten außer Frage.

veröffentlicht am 03.01.2018 um 11:59 Uhr
aktualisiert am 03.01.2018 um 18:12 Uhr

„Reverend Gregory M. Kelly & the Best of Harlem Gospel“ faszinieren das Stadtkirchen-Publikum. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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Gleich beim Einzug in die sehr gut besuchte Stadtkirche begrüßte rhythmisches Klatschen die Interpreten.

Hochwürden Kelly und seine Mitstreiter stellten den Gospelgesang nicht als musikalische Show-Einlage, sondern als einen Gottesdienst vor, der aus vollem Herzen gefeiert wird. Kam hinzu, dass dem Grammy-Preisträger, der bereits mit Größen wie Stevie Wonder und Diana Ross zusammengearbeitet hat, bemerkenswerte Könner zur Seite standen. Dem Chor gehören unter anderem Reverend Dr. Charles R. Lyles, Timothy Riley, Travis L. Andrews, Steven McCaster, Tiffany Marvin-Woodside, Dominique Smith, Michelle Andrews-White und Tiffany Mosley an.

Allesamt mit Stimmen ausgestattet, die authentisches Harlem-Gefühl aus dem New Yorker Stadtteil Manhattan unbeschwert und leichtherzig ins Schaumburgische zu transportieren wussten. Und es kam hinzu, dass Hochwürden das Auditorium immer wieder direkt ansprach - join in, sing along with me, clap your hands, be a part of us.

So erlebte das mehr als 400 Jahre alte, behutsam ausgeleuchtete Gotteshaus einen Abend, der vielen Besuchern nicht zuletzt wegen seiner Unbeschwertheit im Gedächtnis bleiben wird. „Gospel bedeutet auch, Spaß zu haben“, erläuterte Reverend Gregory. Gleich ob traditionell, zeitgemäß oder auch mal ein bisschen jazzig arrangiert. „Wir wollen Ihre Herzen und Ihre Sinne erreichen.“

Das funktionierte auch deswegen wunderbar, weil „The Best Of Harlem Gospel“ ungemein viele, auch hierzulande geläufige Titel im Gepäck hatte. „Amazing Grace“,„Oh Happy Day“ und „Nobody Knows the Trouble I Have Seen but Jesus“ zählten ebenso dazu wie „Joshua Fit the Battle for Jericho“, „Amen“, „Go, Tell it on the Mountain“ und „Down by the Riverside“.

Ein weiterer, wie Hochwürden es ausdrückte, „Viel-Spaß-Song“ war „He’s Got the Whole World in his Hands“. Hier stand ein kleiner Wettstreit zwischen der in zwei Hälften aufgeteilten Zuhörerschaft auf dem Programm. Zum Vergnügen aller Beteiligten fiel das Urteil des Frontmannes salomonisch aus: „Linke Seite wunderbar, rechte Seite fantastisch.“

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