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Hofkammer setzt auf Tourismus

Steinhuder Meer/Bückeburg (roc). Die Fürstliche Hofkammer Bückeburg hält an dem Plan fest, ein eigenes Fahrgastschiff auf dem Steinhuder Meer verkehren zu lassen. Das bestätigte vorgestern Christian Fischer, neuer Direktor der Hofkammer.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 08:12 Uhr

"Das Projekt ist nicht ad acta gelegt", sagte er. Es sei jedoch nicht leicht, ein passendes Schiff zu finden. Es müsse groß genug und zudem den besonderen Gegebenheiten auf dem Flachsee angepasst sein. "Wir sind weiterhin der Meinung, dass auf dem Steinhuder Meer mehr angeboten werden muss", ergänzt Fischer. Auf dem Wilhelmstein werden zurzeit Gebäude für Übernachtungsmöglichkeiten hergerichtet. Es entstehen drei Doppelzimmer mit Dusche und WC. Zudem wird es einen Inselshop geben, in dem alles angeboten wird, was auch Museumsshop auf Schloss Bückeburg zu haben ist. Dort gibt es 250 bis 300 Artikel: Delikatessen, Sekt und Wildspezialitäten, in Leder gebundene Tage- und Notizbücher aus Florenz, Bildbände von der Region und Deko-Artikel. Christian Fischer hat das Amt des Leiters der Hofkammer am 1. Juliübernommen. Er ist Nachfolger von Andreas von Graevemeyer. Der Diplom-Forstwirt war zuvor Forstdirektor und gehört dem Leitungsteam des Fürstenhauses schon seit 20 Jahren an. Zuvor war er beamteter Oberforstrat im Westfalen. Das Steinhuder Meer und die Probleme dieser Region kennt der passionierte Segler seit langem. Die Fürstliche Hofkammer werde am Meer weiter die Ziele verfolgen, deren Realisierung von Graevemeyer eingeleitet habe. Es gelte den Tourismus auf dem Wilhelmstein so zu fördern, dass dies positiven Einfluss auf den Tourismus am Steinhuder Meer insgesamt habe, sagte Fischer.

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