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Extens Rückraumspieler Alexander Ermakov fällt drei Monate aus

HSG-Schock: „Hotte“ bricht sich den Daumen

veröffentlicht am 10.01.2018 um 15:20 Uhr

Alexander Ermakov (links) hat sich den Daumen gebrochen und wird der HSG Exten-Rinteln im Abstiegskampf lange fehlen. Foto: tol
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Sebastian Blaumann Redakteur zur Autorenseite

RINTELN. Die Handballer der HSG Exten-Rinteln stecken in der Landesliga im Abstiegskampf. Der Aufsteiger rangiert nach zehn Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Das Team von Trainer Saulius Tonkunas muss nun auch noch eine Hiobsbotschaft verkraften: Rückraumspieler Alexander Ermakov brach sich den Daumen und wird bis Ende März fehlen.

„Ich bin auf der Gartentreppe ausgerutscht“, erklärte der 30-Jährige sein Missgeschick. Der Daumen wurde bereits operiert und Schrauben eingesetzt. „Ab April kann ich wieder spielen, wenn die Schrauben drinbleiben. Lass ich sie aber entfernen, dann dauert die Pause noch länger“, verrät die Extener Identifikationsfigur. Wenn alles gut läuft, dann könnte Ermakov die letzten sechs Punktspiele noch mitmachen. Sein Trainer ist geschockt: „Das ist natürlich ein herber Verlust. ‚Hotte‘ ist nicht zu ersetzen. Er sorgt im Angriff für viele Tore und ist auch in der Abwehr wichtig.“

Tonkunas muss nun versuchen, das Fehlen des Torjägers irgendwie zu kompensieren. Das wird nicht einfach: Denn das HSG-Urgestein ist nicht nur ein Goalgetter und sicherer Siebenmeterschütze, er macht auch mal ein unmögliches Tor. „Er hat einige Tricks auf Lager, das macht ihn unberechenbar“, weiß Tonkunas. Trotz seines Ausfalls ist „Hotte“ vom Klassenerhalt des Landesliga-Neulings überzeugt. „Die Jungs werden viel Herzblut in die Spiele werfen und um jeden Ball kämpfen. Dann wird es reichen“, ist Ermakov vom Klassenerhalt überzeugt.

Der Litauer hat seine Fühler bereits ausgestreckt und eine interessante Verstärkung im Auge. „Wir sind bemüht, noch einen Spieler zu verpflichten. Die Gespräche sind abgeschlossen, ich bin guten Mutes, dass wir die Zusage bekommen. Den Namen werde ich aber nicht verraten“, berichtet Tonkunas.

Der Neuzugang wäre dann am kommenden Sonntag (16 Uhr) im Kellerduell gegen die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf sofort spielberechtigt. „Wir müssen das Heimspiel gewinnen, sonst verlieren wir den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze“, weiß der HSG-Coach.

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