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Das ist die Meinung von Ortsrat und Bauausschuss

IGS-Neubau: Bauausschuss lehnt Pläne ab

RINTELN. Das Plangebiet ist zu klein gefasst, die Parkplätze müssen auf die andere Seite verlegt werden. Der Schulhof der IGS zwischen den Gebäuden hat den Charme eines „Berliner Hinterhofes“ (Dr. Gert Armin Neuhäuser). In der gemeinsamen Sitzung von Ortsrat und Bauausschuss am Mittwochabend reichten die Kommunalpolitiker die vorgeschlagene Änderung des Bebauungsplanes am Schulzentrum für die IGS an den Landkreis zurück. Der müsse hier nachbessern.

veröffentlicht am 08.02.2018 um 12:20 Uhr
aktualisiert am 08.02.2018 um 18:00 Uhr

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Hans Weimann Reporter

Vor allem die Verkehrssituation am Schulstandort ist aus Sicht beider Gremien nicht gelöst. Schon jetzt herrsche hier zu Schulbeginn und Schulende Verkehrschaos, wenn sich Schulbusse und Elterntaxis über Friedrich-Wilhelm-Ande-Straße und Graebeweg zur Schule stauen.

Dr. Gert Armin Neuhäuser (WGS) hält auch die Platzierung der IGS mit Klassenräumen zur Südseite für falsch. Er könne sich nämlich nicht vorstellen, dass der Landkreis eine Klimaanlage einbauen lasse. Der Baukörper müsse gedreht werden. Mehrheitliche Meinung in beiden Ausschüssen: Der Verkehr müsse künftig über die Ostumgehung geführt, alle Parkplätze (außer für Behinderte und Zweiräder) einschließlich der Bushaltestellen auf die Westseite verlegt werden. Den Einwand, das verzögere den Zeitplan, ließ Neuhäuser nicht gelten: Es sei ja nicht so, dass morgen schon die Bagger kommen.

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