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Schramme bei der DM der Segelflieger in Stendal Siebter / Beck auf Platz zehn

In den Top Ten

veröffentlicht am 17.07.2017 um 17:49 Uhr

Reinhard Schramme (links) und Stephan Beck stoßen auf ihre Topplatzierungen bei den Deutschen Segelflug-Meisterschaften an. Foto: peb

Autor:

Peter Blaumann

STENDAL. Mit Platz sieben für Reinhard Schramme und Platz zehn für Stephan Beck endeten die Deutschen Segelflug-Meisterschaften in Stendal-Borstel. Aufgrund der miserablen Wetterverhältnisse konnten von jeweils elf Wertungsflügen nur sieben in der 18-Meter-Klasse und acht in der Offenen Klasse ausgetragen werden.

Die beiden Piloten des LSV Rinteln hatten sich im letzten Jahr für die Titelkämpfe über Ausscheidungswettbewerbe qualifiziert. Reinhard Schramme ging in der 18-Meter-Klasse an den Start und lag nach fünf Wertungsflügen auf dem zehnten Platz (wir berichteten). Danach wurden die nächsten vier Wertungsflüge aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse neutralisiert. Erst am zehnten Wettkampftag stiegen die 41 Piloten wieder in die Lüfte. Schramme landete auf Platz 14 und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Platz neun.

Am elften und letzten Wettkampftag lief es für Schramme optimal. Am Ende des Tages belegte Schramme gleichzeitig mit drei anderen Piloten den dritten Platz. Mit dieser hervorragenden Platzierung katapultierte sich Schramme noch auf Rang sieben in der Gesamtwertung.

Deutscher Meister wurde Mario Kießling von der FG Wolf Hirth mit 4955 Punkten vor Matthias Sturm (4664 Punkte) und Claus Triebel (4639). Nur 27 Punkte hinter dem Viertplatzierten Bernd Schmid vom AC Baden-Baden belegte Reinhard Schramme mit 4425 Punkten Rang sieben.

Mit seinem 26 Jahre alten Flugzeug traf Stephan Beck in der Offenen Klasse auf sehr starke Konkurrenz. Der LSV-Pilot musste sich in dem 31-er-Feld gegen die neuste Segelfluggeneration behaupten. Nach fünf Wertungsflügen lag Beck auf Platz 13 (wir berichteten). Nach zwei neutralisierten Flugtagen ging es erst wieder am achten Wettkampftag wieder in die Luft. Beck belegte Platz 14, gab aber die Hoffnung nicht auf, doch noch den Sprung unter die Top Ten zu schaffen.

Nach dem Ausfall des neunten Flugtages erwischte Beck in der zehnten Runde einen optimalen Flug. Am Ende flog der LSV-Routinier auf den zweiten Platz und schob sich damit in der Gesamtwertung auf den neunten Rang vor. In der elften und letzten Runde reichte es für Beck nur zu Platz 18. In der Gesamtwertung verteidigte Beck als Zehnter den Platz unter den Top Ten.

Deutscher Meister wurde der viermalige Weltmeister und diesjährige Vizeweltmeister Michael Sommer vom LSV Regensburg mit 5472 Punkten vor Felipe Levin vom LSV Homburg Ohm mit 5276 Punkten und Markus Frank vom LSR Aalen mit 4830 Punkten. Stephan Beck kam auf 4539 Punkte.

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