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Die Qual der Wahl

Info-Tag bei den Berufsfachschulen der Blindow-Gruppe

BÜCKEBURG. Bei einem „Tag der offenen Tür“ haben die Schulen Dr. Kurt Blindow und die Bernd-Blindow-Schulen Interessierte über die von ihnen offerierten Berufsausbildungen informiert.

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Michael Werk Reporter zur Autorenseite

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BÜCKEBURG. Mit einem „Tag der offenen Tür“ haben sich die Schulen Dr. Kurt Blindow (Herminenstraße 23a) und die Bernd-Blindow-Schulen (Herminenstraße 17f) der Öffentlichkeit präsentiert und Interessierte über die von ihnen offerierten Berufsausbildungen informiert.

Dabei reicht die Bandbreite an zu erlernenden Berufen vom Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden bis hin zu Technischen Assistenten der Fachrichtung Pharmazie, Chemie oder etwa Biologie. Angeboten werden nicht zuletzt eine schulische Ausbildung zur Kosmetikerin sowie eine Fortbildung zum Umweltschutztechniker und ein Bachelorstudium im Bereich Grafik-Design oder Wirtschaftsinformatik.

Für den Besuch der Berufsfachschulen der Blindow-Unternehmensgruppe spreche unter anderem die gute Ausstattung der jeweiligen Schulen und die praxisorientierte Ausbildung, sagte Doris Springer, Mitarbeiterin. So habe man beispielsweise für die Ausbildung der angehenden Pharmazeutisch-Technischen Assistenten (PTA) eine kleine „Apotheke“ eingerichtet, indem ein Unterrichtsraum mit Computern ausgestattet ist, auf denen eine branchenübliche Apotheken-Software installiert ist. Zudem gebe es dort einen Verkaufstresen und einen gewissen Bestand an (allerdings leeren) Medikamentenverpackungen, damit die Berufsfachschüler in Rollenspielen Beratungs- und Verkaufsgespräche üben können. Darüber hinaus würden Praktika in echten Apotheken absolviert.

Am „Tag der offenen Tür“ wirkten die Blindow-Schüler dergestalt mit, dass sie die interessierten Besucher durch das Haus führten und diesen etwaige Fragen beantworteten. Außerdem präsentierten die Berufsfachschüler ihre jeweiligen Ausbildungszweige durch entsprechende praktische Vorführungen von Unterrichtsinhalten. So zum Beispiel, indem sie chemische Versuche in dem im Palais vorhandenen Chemielabor durchführten.

„Das Tolle ist, dass man sich hier alles angucken kann“, befand der Bückeburger Michael Garrelfs, der die Info-Veranstaltung mit seiner Tochter Clara besucht hatte. Zudem erhalte man viele Informationen zum Zwecke der Berufsorientierung.

Welchen Beruf sie nach Beendigung der Schule erlernen wolle, wisse sie derzeit allerdings noch nicht genau, verriet die 17-jährige Oberschülerin. Erst mal wolle sie ihren Realschulabschluss machen und da ihr Bestes geben, und dann sehe man weiter.

Den passenden Beruf zu finden, sei für einen jungen Menschen ja auch nicht leicht, ergänzte der Vater. Denn zum einen sollte einem der Job Spaß machen, zum anderen müsse man davon aber auch gut leben können. Insofern sei es wichtig, sich eingehend über verschiedene Berufe zu informieren, bevor man dann eine Entscheidung trifft.

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