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„Über Glaube und Unglaube“

Internationales Theaterprojekt

BÜCKEBURG. Sie wagen nicht wenig. Sie fragen nach der Zeit vor der Schöpfung. Sie geben Gott Gestalt. Er ist müde geworden. Das Projekt „Mensch“ hat auch ihn mitgenommen. Vieles auf Erden langweilt den Herrn. Ob da Theater hilft, die Bühnenkunst, angereichert mit ganz unterschiedlicher Musik?

veröffentlicht am 13.09.2017 um 15:02 Uhr

Internationales Theaterprojekt: Am 21. September im Adolfinum. vhs
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„Über Glaube und Unglaube“ heißt die Eigenproduktion, mit der Schüler aus Slupca bei Poznan, ehedem Posen, und aus Stadthagen und Bückeburg ihren Beitrag zum „Lutherjahr“ leisten. In „Adolfinien“ wird man am 21. September Station machen. Melina Kirsch und Sofia Menninger aus dem 12. Jahrgang des Adolfinums gehören zum großen Ensemble von Andreas Kraus und Lutz Gräber, die auch beruflich mit „Gott und der Welt“ zu tun haben, der eine als Fachleiter für Philosophie am Studienseminar in Stadthagen, der andere als Schulpastor am Adolfinum. Die meisten Akteure sind Schüler des Ratsgymnasiums Stadthagen.

„Adolfinien“ darf gespannt sein auf Adam und Eva, eine Horde Affen ist dabei, der „tolle Mensch“ aus der Feder Nietzsches darf nicht fehlen, man versucht sich in Aufklärung, es geht um Asyl auf Erden. „Nerven, Humor und Verstand“ würden abverlangt, hieß es anlässlich der Aufführung in Polen. Das passt zum Projekt „Schule als Staat“. Die Aufführung im Forum beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Mit Spenden kann ein Schaumburger Projekt für Völkerverständigung unterstützt werden.vhs

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