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Jerusalem: Heilige Stadt und Zankapfel

Tel Aviv (dpa) - Die Stadt Jerusalem beherbergt bedeutende religiöse Zentren für Judentum, Islam und Christentum. Seit 1967 hält Israel neben dem westlichen auch den arabisch geprägten Ostteil. Der Status der Stadt ist eine der zentralen Streitfragen im Nahost-Konflikt.

veröffentlicht am 14.05.2018 um 09:13 Uhr
aktualisiert am 18.05.2018 um 07:52 Uhr

Am 51. Jerusalem-Tag blickt ein israelischer Soldat auf jüdische Männer, die israelische Fahnen schwenken. Foto: Ilia Yefimovich

Israel beansprucht Jerusalem als seine «ewige und unteilbare Hauptstadt». Den Anspruch der Palästinenser auf den Ostteil als künftige Hauptstadt eines unabhängigen Palästinenserstaats lehnt Israel ab.

Nach Ansicht der internationalen Gemeinschaft muss der Status Jerusalems in Friedensgesprächen beider Parteien festgelegt werden. Auch verschiedene Lösungsvorschläge der USA sahen bislang eine Aufteilung der Stadtgebiete unter Israelis und Palästinensern vor.

US-Präsident Donald Trump verkündete im Dezember 2017 den Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Die Entscheidung stieß international auf heftige Kritik und gilt den Palästinensern als Zerstörung der Zwei-Staaten-Lösung. Trump betonte allerdings auch, trotz der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels müsse der künftige Grenzverlauf in der Stadt in Verhandlungen beider Seiten geklärt werden.

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