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Begegnungsstätte zieht Bilanz / 2017 kommen 13 000 Besucher / Breites Angebot

„Kein Senior muss alleine zu Hause sitzen“

BÜCKEBURG. Die Begegnungsstätte an der Herderstraße haben im vergangenen Jahr rund 13 000 Gäste besucht. Diese Zahl nannte die Leiterin der Einrichtung, Heike Sareyka, als sie auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend und Familie die Jahresbilanz und das Angebot der Einrichtung für Bückeburger Bürger vorstellte. Die Besucherzahl ist in den vergangenen Jahren stabil geblieben.

veröffentlicht am 16.04.2018 um 15:27 Uhr
aktualisiert am 16.04.2018 um 18:00 Uhr

Die Leiterin der Begegnungsstätte, Heike Sareyka (r.), erläutert dem Jugend- und Familienausschuss die Einrichtung, wo im Sommer größere Renovierungen anstehen, weil das Parkett im Saal durch die starke Beanspruchung hochkommt. Foto: rc
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Autor

Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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Das Haus ist mit dem Angebot von eigenen Gruppen und Nutzergruppen, die von außerhalb kommen, gut ausgebucht, wie Heike Sareyka weiter sagte. Der Renner ist das dienstägliche Seniorenfrühstück, an dem bis zu 60 Senioren teilnehmen. Immer gut besucht sind auch die Spielnachmittage, das Gesellige Tanzen oder aber die Gymnastik. Von außerhalb kommen Amnesty International, der Schachverein, der Tauschring, „Alle unter einem Dach“ oder aber der Heimatverein in der Begegnungsstätte zusammen. Sie alle haben einen eigenen Schrank, können dort die von ihnen benötigten Utensilien und Unterlagen verschließen.

Dazu kommt jährlich eine Reihe von Sonderveranstaltungen wie Grillnachmittage, Karnevalsfeier, diverse Ausstellungen oder aber Vorträge, so die Leiterin. Es gibt ein Internetcafé, das offene Singen für Jung und Alt sowie einen offenen Bereich, in den jeder kommen kann, der nicht alleine zu Hause sitzen, sondern Kontakt haben möchte. Es gibt Kaffee und Tee, Tageszeitungen, Lesezirkelmappen, Bücher, Spiele, Unterhaltung und vieles mehr. Heike Sareyka: „Kein Bückeburger Senior muss alleine zu Hause sitzen.“ In die Begegnungsstätte zu kommen, sei eine Frage der Überwindung der Hemmschwelle. Sie sei inzwischen auch über 60 Jahre alt und könne sich selbst besuchen, merkte Sareyka an.

Außerdem werden im Haus diverse Beratungen angeboten. Seniorenbeirat, AWO, VdK oder der Senioren- und Pflegestützpunkt bieten regelmäßige Sprechstunden an. Auch Heike Sareyka, die seit 27 Jahren die Einrichtung leitet, bietet individuelle Sprechstunden, etwa wenn bei einem Besucher in Sachen Zukunft, Hilfeleistungen oder Unterstützungsmaßnahmen Beratungsbedarf besteht.

Geöffnet ist die Einrichtung an sechs Tagen in der Woche, nur samstags ist ein Tag Pause. Geöffnet ist montags bis freitags von 10 bis 12.30 und 14 bis 18 Uhr, sonntags von 14 bis 18 Uhr.

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