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Frauenchor, Gesangverein und Posaunenchor in Exten

Konzert mit Überraschungen

EXTEN. Volles Haus im Advent: Ein sorgfältig zusammengestelltes Programm mit Orgelstücken, Chorliedern und Bläsermusik wartete auf die Besucher in der Extener Kirche. Doch gleich zu Beginn die Überraschung: Die Orgel konnte nicht gespielt werden.

veröffentlicht am 18.12.2017 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 18.12.2017 um 23:10 Uhr

Der Gesangverein Exten bot sein Können dar. Foto: Pr

EXTEN. Volles Haus im Advent: Ein sorgfältig zusammengestelltes Programm mit Orgelstücken, Chorliedern und Bläsermusik sollte in der Extener Kirche seinen Verlauf nehmen. Gleich zu Beginn die erste Überraschung: Die Orgel konnte nicht gespielt werden. Alle Bemühungen scheiterten und deshalb entfiel leider die Orgelmusik bei dem Konzert.

So begann das Konzert gleich mit der Begrüßung, an die sich der Posaunenchor mit der Advents-Intrade (Eröffnungsstück) „Macht hoch die Tür“ von Christoph Emanuel Seitz anschloss.

Im Verlauf des Konzerts folgten gut gemischt Chorlieder vom Frauenchor Exten und dem Gesangverein: „Öffnet die Tore weit“, Jakob Bürthels und Rolf Zukowskis „... und Frieden für die Welt“ sowie „Sage, wo ist Bethlehem“ (Inge Winter), „I Have A Dream“, ABBA, „Friedensglocken“ und „Weihnachtszeit“, „Bergweihnacht“ und „Die Sterne der heiligen Nacht“, alle von Robert Pappert.

Der Posaunenchor begann das Konzert. Foto: pr
  • Der Posaunenchor begann das Konzert. Foto: pr
Die Jubilare Heiner Steuer (Bildmitte, v.l.) und Karl-Heinz Nolting bekamen von Landesposaunenwart Henning Herzog Blumen überreicht. Foto: pr
  • Die Jubilare Heiner Steuer (Bildmitte, v.l.) und Karl-Heinz Nolting bekamen von Landesposaunenwart Henning Herzog Blumen überreicht. Foto: pr

Dazwischen die außergewöhnlich anrührenden Duette der Schwestern Renate Weiß und Regina Tschentscher mit „Segne die Maria“ von E. J. Otten und „Gott hat uns längst einen Engel gesandt“ von T. Gabriel. Der Posaunenchor bot weitere Stücke: „Gottes Sohn voll Gnaden“ (Matthias Nagel), „Von guten Mächten“ (Michael Schütz), „Freue dich Welt“ (H.-U. Nonnenmann), „What Child Is This“ (T. William), besser bekannt als „Green Sleeves“, „Maestoso“ (Edward Elgar), bekannt aus „Pomp and Circumstances“.

Kurz vor Ende des Konzertes gab es die zweite Überraschung. Da sich die Bläser anfangs nicht erklären konnten, wieso der Landesposaunenwart Henning Herzog den Weg nach Exten gefunden hatte, vermutete man, um bei den Oberstimmenpassagen mitzuspielen. Er reihte sich zwar in den Chor ein und spielte mit, aber dann sprach er zu den Anwesenden und hielt eine kurze Laudatio auf Heiner Steuer und Karl-Heinz Nolting. Ihnen dankte er für 50 beziehungsweise 60 Jahre aktive Mitgliedschaft im Posaunenchor und verlieh ihnen im Namen des Posaunenwerks der Landeskirche die sogenannte „Blaue Nadel“. Den anschließenden Beifall hatten sie sich verdient.

Danach folgte das Schlusswort von Anna Bünte, die zu Beginn die Begrüßung vorgenommen hatte, und der Posaunenchor wünschte sich musikalisch eine bessere Welt mit „Heal the World“ von Michael Jackson. Für den Schlussapplaus bedankten sich die Musiker im Namen aller Mitwirkenden mit zwei Zugaben. Bei „Rudolph the Rednosed Reindeer“ wurde kräftig mitgeklatscht.

Dank gebührt allen Mitwirkenden, auch der verhinderten Organistin Ursula Kirsch, dem Chorleiter Heinz Sievert und Gerhard Schaper, Leiter des Posaunenchors und nicht zuletzt allen, die trotz des Schneewetters das Konzert so zahlreich besuchten. Zusammenfassend sei es eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen und mache Appetit aufs nächste Jahr, freuen sich die Veranstalter.red

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