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Freifunk-Initiative möchte Netz im Auetal gerne ausbauen

Kostenlos Surfen im Auetaler Freibad

ROLFSHAGEN. Endlich kann man im Freibad Sonnental auch surfen: Und zwar im Netz. Die Gemeinde Auetal und die „Freifunk“-Initiative aus Obernkirchen haben den Wunsch vieler Badegäste verwirklicht. Wer künftig den direkten Draht ins Internet nutzen möchte, braucht nicht mehr als ein WLAN-fähiges Endgerät – also etwa ein Handy oder ein Tablet.

veröffentlicht am 01.08.2017 um 17:17 Uhr
aktualisiert am 01.08.2017 um 18:00 Uhr

Holger Heumann (l.) baut den WLAN-Router ein. FOto: jagata/PR
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Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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Die Bandbreite erlaube es durchaus, mal schnell ein Youtube-Video zu schauen oder natürlich die gängigen Messenger wie etwa WhatsApp zu nutzen. „HD-Streams werden aber eher weniger möglich sein“, so Heumann. Zunächst wird das Freibad von den Routern abgedeckt, später solle aber auch der Multifunktionsplatz angebunden werden.

Dabei wäre es über die Freifunk-Initiative sogar möglich, noch wesentlich Teile des Auetals mit WLAN zu versorgen. Das gelte vor allem für jene Ortsteile, die bereits über vergleichsweise schnelles Internet verfügen. Jeder Nutzer könne einen Teil seiner Bandbreite der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, erklärt Heumann. Technisch sei das komplett von den Daten im eigenen Netzwerk getrennt.

Initiative sucht
noch Mitmacher


Während die Initiative in Obernkirchen bereits gut verwurzelt sei, habe er im Auetal bisher weniger Erfolg gehabt, so Heumann. Zum Teil liege das natürlich auch an den häufig vorhandenen niedrigen Bandbreiten. „Bei einer 2000er-Leitung gebe ich natürlich nur ungern etwas ab“, so Heumann.

Aber da es im Auetal ja durchaus Gebiete mit guter Netzabdeckung gebe, würde Heumann sich freuen, wenn mehr Bürger Teile ihres Internetzugangs der Allgemeinheit zur Verfügung stellen würden.

Bei der technischen Umsetzung würde er dann auch Beraten und Unterstützen. Erreichen kann man Holger Heumann über E-Mail unter der Adresse auetal@freifunk-obernkirchen.de.

Bürgermeister Heinz Kraschewski wie auch Freibadchefin Andrea Jagata freuen sich auf jeden Fall sehr über den neuen Service im Bad.

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