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Vom 22. Juni bis 3. September findet die Ausstellung mit großformatigen Bildern in heimischen Kirchen statt!

Kunstausstellung „Das Gebet“ in Rinteln

RINTELN. Fast in Lebensgröße wird ein Betender die Besucherinnen und Besucher begrüßen, die diesen Sommer das Johannis-kirchzentrum besuchen. Großformatige Bilder werden auch in der Innenstadt in den Kirchen St. Nikolai und Jakobi unübersehbar all diejenigen anregen, die in die Kirchen kommen. Skulpturen finden sich in den Dorfkirchen in Exten und Hohenrode.

veröffentlicht am 20.06.2017 um 17:31 Uhr

Petra Michel, Das stille Gebet. Foto: pr

Und selbst an einem unerwarteten Ort werden viele dem Thema begegnen: im Foyer der Sparkasse in der Klosterstraße. Vielleicht gelingt es ja, gerade dort Menschen anzustoßen, die in ihrem Alltag eher nicht beten oder erst dann, wenn – wie es im Sprichwort heißt – die Not sie beten lehrt.

Bei dem Beter in Johannis handelt es sich um einen Sadhu. Der Begriff kommt aus dem Sanskrit und steht im Hinduismus als Oberbegriff für jene, die sich einem religiösen, teilweise streng asketischen Leben verschrieben haben, besonders bezeichnet es die Mönche der verschiedenen hinduistischen Orden.

Das Beten spielt in allen Religionen eine wesentliche Rolle. Es gibt die vielfältigsten Formen wie Loben, Bitten, Danken, Klagen und bekannte Gebete wie das Vaterunser oder das Ave Maria. Alttestamentliche Psalmen gehören ebenso dazu wie Stundengebete im Kloster oder tibetische Gebetstücher. Man denkt an Amen, Halleluja oder auch an den Ruf des Muezzin …

Johannes Wickert, Bei mir sein
  • Johannes Wickert, Bei mir sein
Michael Grade, Betender Sadhu (120 x 170cm)
  • Michael Grade, Betender Sadhu (120 x 170cm)

Prof. Dr. Dieter Alexander Boeminghaus von der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler Eifel/Ardennen schreibt im Geleitwort zu der Ausstellung: „Wenn Darstellende Künstler sich darum bemühen, das Gebet als Motiv in ihre Werke einfließen zu lassen, dann dürfen wir damit rechnen, dass wir mit jedem neuen Bild auch etwas Neues über das Beten erfahren.“ Zur Ausstellung gehören auch von den Künstlern selber verfasste Bildbetrachtungen, Texte und Gebete.

Ausstellungsorte: Johannis-Kirchzentrum, St. Nikolai-Kirche, St. Jakobi-Kirche, Foyer der Sparkasse in der Klosterstraße sowie die Kirchen in Exten und Hohenrode.

Vernissage: Die feierliche Eröffnung wird am Donnerstag, 22. Juni, 19 Uhr im Johannis-Kirchzentrum sein. Für die Musik sorgt der Gospelchor, der die Besucher in gesungene Gebete mit einstimmen lässt.

Die Bilder sind in den jeweiligen Kirchen bis Anfang September zu sehen. Ein begleitender Ausstellungskatalog wird darüber informieren, welche Kunstwerke in welchen Kirchen zu finden sind und weitere Informationen und Texte zu den Exponaten bringen. Ebenfalls sind Karten mit den Motiven einzelner Bilder erhältlich.

Öffnungszeiten: St. Nikolai: Täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr. Jakobi-Kirche täglich von 8 bis 18 Uhr. Johannis-Kirchzentrum: Mittwoch und Samstag 13 bis 16 Uhr, Sonntag 11.30 bis 16 Uhr oder nach Absprache. St. Cosmae- et Damiani-Kirche Exten: täglich von 10 bis 18 Uhr. Petri- et Andreae-Kirche Hohenrode: täglich von 10 bis 18 Uhr. Foyer der Sparkasse: Montag und Freitag von 9 bis 16:30 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr, Mittwoch 9:00-12:30 Uhr

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