weather-image
24°
Einweihung des neuen Platzes im Jahnstadion / Neue Feldhockeyanlage kostet 500 000 Euro

Kunstrasen ebnet den Weg an die „Weltspitze“

Bückeburg (wk). Ein niegelnagelneuer Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage und Stehtribüne für bis zu 400 Zuschauer ist der neue Stolz des Bückeburger Hockey Clubs (BHC). Mit einem kleinen Festakt wurde das rund 500 000 Euro teure Schmuckstück am Sonnabend offiziell eingeweiht und das Wochenende über während mehrerer Spaßturniere, zu denen fünf befreundete Hockeyvereine angereist waren, auf seine Tauglichkeit getestet.

veröffentlicht am 17.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 05:41 Uhr

270_008_4154747_bHockey337.jpg

Heutzutage wird Feldhockey nur noch auf Kunstrasenplätzen gespielt, erläuterte Günter Bolanz, der Sportliche Leiter des BHC, die Notwendigkeit der von der Stadt Bückeburg und dem Kreissportbund Schaumburg getragenen Investition, zu der BHC-Mitglieder Eigenleistungen in Form einer „Muskelhypothek“ beigetragen hatten. Auf dem früheren Rasenplatz habe der Verein zwar Kleinfeldturniere bestreiten können, nicht aber die – bei entsprechendem Erfolg – zum Aufstieg in höhere Spielklassen führenden Großfeldturniere. Mit dem von der Materialqualität her schon bei der Sommerolympiade 2008 verbauten synthetischen „Peking-Belag“ sei man jetzt indes wettbewerbsfähig innerhalb der Feldhockeyszene und könne zukünftig ausreichend Nachwuchsspieler heranziehen.

Ähnliches hatte wohl auch der Bückeburger Bürgermeister Reiner Brombach bei der Einweihungsfeier im Sinn, als er der neuen Anlage augenzwinkernd eine volle Bundesliga- und Weltmeisterschaftstauglichkeit attestierte. Ernsthafter erinnerte er indes daran, dass das Bauvorhaben wegen der hohen Kosten seinerzeit intensiv im Stadtrat diskutiert, schließlich jedoch einhellig beschlossen worden sei. Das realisierte Projekt bezeichnete der Verwaltungschef als einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer jugend- und familienfreundlichen Stadt.

Begeistert von der Feldhockeyanlage zeigte sich denn auch Hans Berge, der Präsident des Niedersächsischen Hockey-Verbands, der bei seinem Besuch damit die Hoffnung verknüpfte, dass der BHC möglichst bald wieder in höheren Ligen mitmischen wird, so wie es in der ferneren Vergangenheit bereits der Fall gewesen sei.

Auf dem grünen Kunstrasen agiert der Hockeynachwuchs – hier: zwei „BHC“-ler und ein Spieler vom DSV Hannover 78 (rechts) – wie die Profis.

Foto: wk

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare