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KW Veltheim: Vorwürfe der Bürgerinitiative an Geschäftsführung

Veltheim. Mehr als acht Monate nach einer Verhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht Münster wirft die Bürgerinitiative der Geschäftsführung des Gemeinschaftskraftwerks Veltheim (GKV) vor, Teile der damals verkündeten Entscheidung bis heute nicht umgesetzt zu haben. Es geht um die dauernde Messung von Schwermetallen.

veröffentlicht am 20.08.2009 um 13:29 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Veltheim. Mehr als acht Monate nach einer Verhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht Münster wirft die Bürgerinitiative der Geschäftsführung des Gemeinschaftskraftwerks Veltheim (GKV) vor, Teile der damals verkündeten Entscheidung bis heute nicht umgesetzt zu haben. Es geht um die dauernde Messung von Schwermetallen.
„GKV und Bezirksregierung ignorieren das Urteil", schreibt Birgit von Lochow (Möllbergen), Vorsitzende der BI „Saubere Umwelt ohne Müllverbrennung im GKV". Anfang Dezember hatte das Oberverwaltungsgericht Klagen der Stadt Porta Westfalica, der dortigen Stadtwerke GmbH sowie dreier Bürger gegen das Genehmigungsverfahren zur Mitverbrennung von Müll abgewiesen. Gleichzeitig wurde aber dem Kraftwerk auferlegt, künftig einen wöchentlichen Mittelwert von fünf Schadstoffen zu messen.
„Dass die Bezirksregierung Detmold als Aufsichtsbehörde seit Monaten tatenlos zusieht, wie das Urteil mit fadenscheinigen Begründungen nicht umgesetzt wird", nennt die BI „skandalös".

Mehr dazu lesen Sie morgen in der SZ/LZ.

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