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BI Gegenwind Silixen macht mobil

„Landschaftsbild konkret bedroht“

SILIXEN. Die Bürgerinitiative „Gegenwind Silixen“ stemmt sich gegen geplante Windräder vor ihrer Haustür. Als „konkret bedroht“ sieht die Initiative in einer Pressemitteilung das Landschaftsbild sowie den „malerischen Ausblick in Silixens Friedenstal“.

veröffentlicht am 26.04.2017 um 13:28 Uhr
aktualisiert am 26.04.2017 um 18:27 Uhr

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Bis zu drei Windräder könnten in unmittelbarer Nähe gebaut werden. Im vergangenen Jahr habe der Gemeinderat Extertal „auf einmal weitgehend geschlossen“ für den Ausbau der Windradparkflächen im Extertal gestimmt.

„Wie sehr sich dadurch unsere Heimat verändert – ein Blick nach Almena, Kalletal und so weiter zeigt, was droht“, so die Bürgerinitiative.

Windräder seien „keine durchdachte Alternative“. Stattdessen müsse man am Verbrauch ansetzen, Solaranlagen aufs Dach bauen, kleinere Windräder installieren, oder auf Wasserkraft setzen. Es müsse „kleine lokale Lösungen“ statt „Abertausende riesige Glasfaser-/Beton-/Metallkolosse“ geben. Niemand komme schließlich auf die Idee, Schloss Neuschwanstein oder das Alpenvorland durch Windräder „zu verschandeln“.

Beim Bau der Windräder profitierten „nur einige wenige, die Zeche zahlen wir und die Natur“. Sie führten außerdem zu erhöhten Strom- und Immobilienpreisen und hätten durch die Geräusch-Emission und blinkende Signallampen Auswirkung auf die Gesundheit. Zudem seien die Rotoren aus nicht entsorgbarem Material, wofür es noch keine Lösung gebe. Das Land Nordrhein-Westfalen „mit seinen Ballungsräumen“ lasse „die Windenergie an der Landbevölkerung“ aus, obwohl in den Städten mehr Strom verbraucht werde.

„Lasst uns reden und gemeinsam eine Lösung finden“, so die Bürgerinitiative.

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