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Brief ans Amtsgericht enthielt Kunststoffabrieb

LKA: Ominöses Pulver war vollkommen ungefährlich

RINTELN. Die große Aufregung vom Dienstag am Amtsgericht ist der Erleichterung gewichen. Die grüne Substanz, die beim Öffnen eines Briefs gefunden wurde, sei „Kunststoffabrieb“ und ungefährlich, lautete das Ergebnis der chemischen Analyse von Dr. Christian Vidal vom Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen.

veröffentlicht am 07.03.2018 um 18:41 Uhr
aktualisiert am 07.03.2018 um 19:12 Uhr

Feuerwehrleute in Vollschutzanzügen verlassen mit einer Probe aus dem Briefumschlag das Amtsgericht. Foto: tol
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Tobias Landmann Fotoreporter zur Autorenseite
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RINTELN. Eine grüne, pulverige Substanz war am Dienstagvormittag beim Öffnen eines Briefumschlags, adressiert an das Amtsgericht Rinteln, aufgefallen und Auslöser für einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in der Altstadt. Ein erster Schnelltest am Dienstagnachmittag schloss zunächst eine biologische Gefahr und radioaktive Strahlung aus.

Beim LKA wurde dann in der Nacht zu Mittwoch eine umfassende Analyse des Umschlaginhalts durchgeführt. Das Ergebnis lag am Mittwoch um 11 Uhr dem Polizeikommissariat Rinteln vor. Die Rintelner Beamten ermitteln nun, wie und wozu der Kunststoffabrieb in den Briefumschlag gelangte. Auch ist unklar, ob der genannte Absender auch der tatsächliche gewesen ist. Das Amtsgericht Rinteln konnte am Mittwoch seinen Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen.

Dr. Christian Vidal vom Landeskriminalamt Niedersachsen in seinem mobilen Labor. Foto: tol
  • Dr. Christian Vidal vom Landeskriminalamt Niedersachsen in seinem mobilen Labor. Foto: tol

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