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Naturschutzbund hofft nun auf Zustimmung im Rat

Lob für „Bienenschutz“-Antrag

RINTELN. Der Ortsverein Rinteln des Naturschutzbundes NABU begrüßt, dass die Rintelner Grünen einen Antrag im Rat der Stadt Rinteln zugunsten eines Aktionsplanes für den Bienenschutz gestellt haben.

veröffentlicht am 14.09.2017 um 18:36 Uhr

Bienen suchen Blütenpflanzen auf, um Nektar und Pollen zu sammeln. Damit sorgen sie auch für die Vermehrung der Pflanzen. Foto: Kathy Büscher/Nabu Rinteln
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RINTELN.„Es ist endlich an der Zeit, dass in Anbetracht des besorgniserregenden Insektensterbens auch auf lokaler Ebene mit Maßnahmen reagiert wird“, so Dr. Nick Büscher, Vorsitzender des Rintelner NABU.

Umso mehr hoffe man beim NABU auf eine möglichst breite Zustimmung im Stadtrat. Der Antrag der Grünen setze, so Büscher weiter, die richtigen Akzente und verweise mit konkreten Beispielen bereits auf die mögliche Umsetzung eines solchen Aktionsplans.

„Wichtig ist es unseres Erachtens, dass man einen möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens darüber erzielt, was zum Schutz von Insekten, insbesondere der Bestäuber von Kultur- und Wildpflanzen getan werden muss“, so Büscher. Hierzu sei es sinnvoll, neben Naturschützern und Imkern auch weitere maßgebliche Akteure und Flächennutzer wie die Landwirte an einen Tisch zu bekommen. „Nur gemeinsam können wir es schaffen“, so Büscher.

Laut NABU beschreitet die Stadt Rinteln mit einigen Projekten bereits einen Weg, der in die richtige Richtung weist: Die Anlage von Blühflächen und Streuobstsäumen seien bereits wichtige Bausteine in einem solchen Aktionsplan; die Maßnahmen müssten jedoch intensiviert werden. Auch der vor einigen Jahren ins Leben gerufene „runde Tisch“ zwecks Extensivierung des Mähens kommunaler Flächen sollte laut NABU neu mit Leben gefüllt werden. „Ich bin mir sicher, dass wir es gemeinsam erreichen, bessere Lebensbedingungen für Honigbiene, Hummel & Co. zu schaffen“, so Büscher. red

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