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Abschiedsparty im Krankenhaus Bethel

Manch Träne verdrückt

BÜCKEBURG. In das nach dem Umzug weitgehend leer geräumte und dem Abriss geweihte Bückeburger Bethel-Krankenhaus ist noch einmal ordentlich Leben eingekehrt. Die Belegschaft hat dort gemeinsam mit ehemaligen Beschäftigten eine große Party gefeiert, um so von ihrem alten Arbeitsplatz Abschied zu nehmen.

veröffentlicht am 04.12.2017 um 14:48 Uhr
aktualisiert am 04.12.2017 um 16:20 Uhr

Bei der Abschiedsparty im Bethel-Krankenhaus wurde auch das Foyer in Beschlag genommen. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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Eingeladen waren alle, die in dem Haus gearbeitet haben: von der Reinigungskraft bis hin zum Chefarzt. Für die Mitarbeiter sei diese Veranstaltung wichtig, sagte Christine Heckler, die die Abschiedsfeier zusammen mit drei Kolleginnen organisiert hatte. Denn für viele, die hier gearbeitet haben, sei das Bethel-Krankenhaus „wie ein Zuhause“ gewesen. Und daher sei wegen des Umzuges auch schon die eine oder andere Träne verdrückt worden.

Statt in Sachen Verköstigung der Teilnehmer auf einen Catering-Service zu setzen, hatte sich das Festkomitee für eine „Bethel-Tafel“ entschieden: Jeder brachte etwas zu essen mit, das dann in der ehemaligen Cafeteria zu einem reichhaltigen Buffet zusammengestellt wurde. „Wir OP-Leute hätten je gerne richtig einen im OP abgerockt“, verriet Heckler. Aber letztlich habe man sich dann doch für das Foyer und die daran anschließende Cafeteria entschieden, weil dort noch Tische, Stühle und eine kleine Küche vorhanden seien.

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