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Ortsbrandmeister und Polizei können 61-Jährigen bergen

Mann beinahe in Doktorsee gerutscht

RINTELN. Riesiges Glück hatte in der Nacht auf Sonntag ein 61-jähriger Gast des Campingplatzes am Doktorsee. Er war gemeinsam mit einem Bekannten kurz vor 3 Uhr nachts in offenbar alkoholisiertem Zustand am Doktorsee spazieren gegangen. Aus noch ungeklärten Umständen rutschte der Mann an der steilen Böschung ab und stürzte in Richtung des eiskalten Sees. Sein Begleiter konnte die Rettungskräfte alarmieren.

veröffentlicht am 04.02.2018 um 19:14 Uhr

Beide Boote der Feuerwehr wurden zu Wasser gelassen – aber nicht mehr benötigt. Archivfoto: Feuerwehr
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Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

„Wenn wir bei diesen Temperaturen, um diese Uhrzeit zu einem Einsatz mit Wasserrettung alarmiert werden, dann geht man vom Schlimmsten aus“, berichtet Ortsbrandmeister Thomas Blaue, der als erster Feuerwehrmann am Einsatzort war. „Im Wasser hätte er kaum Überlebenschancen gehabt.“ Bei etwa minus ein Grad Celsius Lufttemperatur unterkühle man im Wasser sehr schnell. „Glücklicherweise ist er aber nicht in den See gefallen, sondern blieb am Ufer liegen.“

Gemeinsam mit zwei Polizeibeamten und einem Seil gelang es Blaue, den Mann die steile Böschung nach oben zu ziehen. „Er war zwar unterkühlt und leicht verletzt“, berichtet der Ortsbrandmeister – ansonsten kam der 61-Jährige aber mit dem Schrecken davon.

Die etwa 20 alarmierten ehrenamtlichen Feuerwehrleute ließen beide Einsatzboote zu Wasser – sie mussten aber letztendlich nicht eingesetzt werden. „Dank der guten Zusammenarbeit mit der Polizei konnten wir den Mann sehr schnell bergen“, freut sich Blaue.

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