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„Handel Aktiv“ diskutiert Situation der Innenstadt / Bückeburger Fußgängerzone bei Passanten auf Platz Fünf

Mehr Engagement seitens der Betriebe gefordert

Bückeburg (wk). „Handel Aktiv“, eine Sparte innerhalb des Bückeburger Stadtmarketingvereins, hat zum Stammtisch in die Gaststätte Bückeburger Hof eingeladen. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Ergebnisse einer im vergangenen Jahr von der IHK Hannover erhobenen „Erfolgsanalyse für Fußgängerzonen in Grund- und Mittelzentren“.

veröffentlicht am 21.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 04:41 Uhr

Klaus Everding präsentiert die von der IHK Hannover ausgearbeite

Im Vergleich zu den diversen in dieser Studie untersuchten niedersächsischen Städten zähle die rund 355 Meter lange Fußgängerzone Bückeburgs, in der ungefähr 55 Betriebe ansässig sind, zu den eher kleinen Fußgängerzonen, erläuterte „Handel-Aktiv“-Sprecher Klaus Everding. Bei der Bewertung durch Passanten sei sie auf Platz 5 gelandet, wobei das Pendant in Rinteln den ersten Platz und das in Wunstorf den zweiten Platz belegt hat.

Gewisse Irritationen seitens der Stammtisch-Teilnehmer warf die Studie dagegen hinsichtlich der unterschiedlichen Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolges der in der Bückeburger Fußgängerzone angesiedelten Firmen auf. Während dieser nämlich von den Betrieben als „gering“ eingeschätzt worden war, hatte ihn die Politik als „hoch“ eingestuft. „Ich denke, wir müssen da den Dialog suchen“, stellte Everding fest.

Insgesamt standen bei den in den verschiedenen Städten von der IHK Hannover befragten Kunden die Angebotsvielfalt (91,3 Prozent), die Einkaufsatmosphäre (38,8 Prozent) und Aufenthaltsqualität (32,9 Prozent) an oberster Stelle ihres Anforderungskataloges. Als gravierendster Kritikpunkt wurde seitens des Handels eine lückenhafte Branchen- und Sortimentspalette (83,3 Prozent) genannt.

Die Quintessenz der Studie war für Everding, dass man zwar unter anderem die verkaufsoffenen Sonntage stärker bewerben müsse, der Verein sein eigenes Stadtmarketing aber auch mal kritisch beleuchten müsse. In diesem Zusammenhang monierte er zudem die geringe Beteiligung der „Innenstadtgeschäfte“ an den regelmäßigen Stammtischtreffen – gerade mal drei waren bei der aktuellen Auflage vertreten.

Mit Blick auf in der Runde angesprochene Werbeaktionen wies Vorstand Andreas Schmidt Probst darauf hin, dass deren Finanzierung „bei den schwindenden Margen, die wir alle haben“, mitunter ein Problem darstellen würde.

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