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Handball: GWD schlägt Balingen 25:22 und sammelt wichtige Punkte

Mindener als Mentalitätsmonster

veröffentlicht am 17.04.2017 um 19:48 Uhr

Die Mindener freuen sich über einen ganz wichtigen 25:22-Erfolg gegen HBW Balingen-Weilstetten. Foto: uk
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Uwe Kläfker Redakteur Sport zur Autorenseite

MINDEN. Die Mentalitätsmonster haben wieder zugeschlagen: Der TSV GWD Minden hat mit HBW Balingen-Weilstetten erneut einem direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg die Punkte abgeknöpft. Die „Gallier von der Alb“ wurden vor 2553 Zuschauern mit 25:22 (12:12) besiegt.

Die Gastgeber begannen zielstrebig, führten mit einem starken Torhüter Gerrie Eijlers im Rücken nach neun Spielminuten mit 5:1. Die Gäste hinterließen vor allen Dingen in der Abwehr um den ehemaligen Hamburger Matthias Flohr einen starken Eindruck und blieben in Schlagdistanz. „Wir sind super reingekommen, wollten das Spiel dann verwalten. Es fehlte der Ballfluss und wir sind außer Tritt gekommen“, räumte GWD-Trainer Frank Carstens ein. Über 5:3, 7:4 und 12:10 glichen die Balinger zur Halbzeit durch den ehemaligen Mindener Yves Kunkel zum 12:12 aus.

Nach dem Seitenwechsel verloren die Gastgeber zunehmend den Faden. „Wir waren sehr aggressiv, ich war nicht unzufrieden“, erklärte HBW-Trainer Runar Sigtryggsson. 16:13 führte seine Mannschaft, kassierte aber einige Zeitstrafen. „Wir haben kurz unser Konzept verloren“, sagte der Isländer, dessen Team die Mindener durch schnelle Mitte und eine gute zweite Welle zuvor ständig unter Druck gesetzt hatte. GWD glich zum 16:16 aus. Beim 18:17 durch Martin Strobel führten die Süddeutschen zum letzten Mal (41.). Mit Unterstützung der Fans spielten die Gastgeber ihre Stärken aus. Knapp elf Minuten hielt das Bollwerk, ehe Strobel auf 19:21 verkürzte (52.). Die Leistungsträger der Mindener waren in kritischen Phasen zur Stelle. Christoffer Rambo half durch Tore aus dem Rückraum, Magnus Gullerud ackerte am Kreis, Marian Michalczik setzte mit Toren und Anspielen wichtige Akzente. Die Ostwestfalen brachten den Vorsprung – 23:19, 24:21 – über die Zeit.

GWD: Svitlica (7/2), Michalczik (4), Sjöstrand (4/2), Doder (3), Gullerud (3), Rambo (3), Südmeier (1).

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