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Niedersächsischer Ministerpräsident auf Wahlkampftour im Weserbergland

Ministerpräsident auf Wahlkampfbesuch in Rinteln

RINTELN. „Wer war das denn jetzt?“, raunt die Rothaarige ihrem Mann zu und schnuppert an ihrer Rose. Doch da ist der derart Hinterfragte mit seinem Tross schon zehn Schritt weiter: Es war der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil auf Wahlkampftour. Um den Landtagskandidaten Dirk Adomat und die Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers zu unterstützen, ließ der SPD-Vorsitzende gestern in der Fußgängerzone die Blumen sprechen.

veröffentlicht am 20.04.2017 um 15:38 Uhr

Ministerpräsident Stephan Weil (r.) verteilte in der Fußgängerzone Rosen. Foto: tol
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Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Adomat, Völlers und Weil starteten ihre Tour in Hessisch Oldendorf, besichtigten dort unter anderem die BDH-Klinik. Angekommen am Weseranger in Rinteln empfingen heimische SPD-Ratsmitglieder den hohen Besuch bei der Bodega Beach Bar.

Nachdem man sich mit alkoholfreien Cocktails gestärkt und dem Ministerpräsidenten die Vorzüge einer solchen Strandbar näher gebracht wurden machten sich die Wahlkämpfer samt Bürgermeister Thomas Priemer zu Fuß auf den Weg ins Rathaus.

Etwa 300 Rote Rosen hatte der SPD Unterbezirk besorgt, die nun unter das Wahlvolk gebracht werden sollten. Weil – mittlerweile in Wahlkampfroutine – preschte kontaktfreudig vor. Für richtige Gespräche mit Wählern war da keine Zeit, es blieb bei einer kurzen Vorstellungsrunde für die in Rinteln noch annähernd unbekannten Land- und Bundestagskandidaten Adomat und Völlers.

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Nach dem Schaulaufen durch Fußgängerzone und Marktplatz lud Bürgermeister Priemer dann noch ins Rathaus, wo Weil sich wie sein Finanzminister Peter-Jürgen Schneider am Tag zuvor, ins goldene Buch der Stadt eintragen durfte. Dabei stellte Priemer auch die Pläne vor, in Rinteln wieder eine Hochschule anzusiedeln. Nach mehreren kritischen Nachfragen stellte Weil dann auch fest „ein wirklich interessantes Modell, das habe ich so auch noch nicht gehört.“ Wenn es gelinge die sozialen Träger rechts und links der Weser in das Projekt einzubinden, dann sehe er ein gutes Erfolgspotenzial.

Als ehemaligem Bürgermeister mache es ihm Freude zu erleben, wenn eine Stadt neue Dinge ausprobiere. „Nicht alle Blütenträume werden reifen, aber wenn man nichts versucht, vergeht man.“

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