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Wanderfahrt vom Ruderclub Schieder durch das Elbsandsteingebirge

Mit Ruderbooten auf der Elbe

SCHIEDER. Die Wanderfahrt des Ruderclubs Schieder auf der Elbe von Decin in Tschechien bis Wittenberg war eine Fahrt der Superlativen.

veröffentlicht am 12.06.2018 um 16:06 Uhr

Die Rudergruppe in Wittenberg. FOTO: Marc Dreier/PR

Mit sieben Tagen war es die längste, mit 226 Ruderkilometern die weiteste, mit 16 Teilnehmern die größte und zudem auch noch die sonnenreichste Wanderfahrt in der Vereinsgeschichte. Der „Servicebulli“ wurde mit drei GIG-Booten auf dem Bootsanhänger vorausgeschickt.

Die übrigen Teilnehmer fuhren mit der Bahn nach Pirna. Dort genoss man nach dem Abladen und dem Abendessen noch den Ausblick vom Schlossberg in die untergehende Sonne bis nach Dresden.

Am nächsten Morgen fuhr die Gruppe mit zwei Großraumtaxis und dem Servicebulli nach Decin in Tschechien. Dort startete die erste Tagesetappe in drei gesteuerten Ruderbooten auf dem Oberlauf der Elbe einmal quer durch das wunderschöne, malerische Elbsandsteingebirge zurück nach Pirna. Am dritten Tag fuhr die Gruppe morgens zunächst mit einem Linienbus zur Bastei, um dort die herrliche Aussicht auf die Elbe zu genießen. Es schloss sich eine Wanderung zum Lilienstein an, einem der Tafelberge der Region, von dem aus sich traumhafte Rundumblicke in alle Himmelsrichtungen boten. Weiter ging es mit der Bahn von Königstein nach Dresden, wo ein Ruderkamerad aus Meißen die Ruderer empfing und ihnen in einer individuellen, sehr informativen Stadtführung viele Sehenswürdigkeiten seiner Heimatstadt Dresden zeigte.

Vierer im Elbsandsteingebirge; von links nach rechts: Hermann Beckfeld, Tatiana Diener, Anja Hüffmeier und Margret Rheker. FOTO: Marc Dreier/PR
  • Vierer im Elbsandsteingebirge; von links nach rechts: Hermann Beckfeld, Tatiana Diener, Anja Hüffmeier und Margret Rheker. FOTO: Marc Dreier/PR

Nach einer weiteren Übernachtung in Pirna ruderten die Schiederaner am 4. Tag von Pirna bis Meißen und passierten dabei viele Sehenswürdigkeiten wie Schloss Pillnitz und die Elbbrücke „Blaues Wunder“ und genossen noch einmal Dresden vom Wasser aus, ehe sie bei der Gohliser Windmühle zur Mittagspause anlegten.

Am 5. und 6. Tag wurde von Meißen über Torgau bis nach Wittenberg gerudert. Die Höhenzüge des Elbsandsteingebirges waren längst am Horizont verschwunden, aber die vielen feinen Sandstrände zwischen den schützenden Buhnen waren ebenfalls sehr hübsch und wurden immer wieder für erfrischende Bäder in der Elbe genutzt. Die Abende wurden jeweils damit verbracht, die schönen Städte zu besichtigen und den Kalorien- und Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen.

Nach der letzten Übernachtung in der Schlossjugendherberge Wittenberg und einem abschließenden Stadtbummel ging es zurück an den heimischen Schiedersee. Da sich in Pirna die Gelegenheit bot, zwei Rennboote günstig zu kaufen, mussten nun insgesamt fünf Boote abgeladen werden. Die neuen Boote werden demnächst bei einem Sommerfest getauft, bevor sie dem allgemeinen Ruderbetrieb des Vereins zur Verfügung stehen.PR

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