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Ortsfeuerwehr bewältigt 16 Einsätze / Udo Zuttermeister zaubert Vier-Gänge-Menü

Mitgliederzuwachs in Escher

Schwere Einsätze hat die Ortsfeuerwehr Escher auf der Autobahn souverän abgearbeitet. Dafür gab es ein dickes Lob vom Gemeindebrandmeister.

veröffentlicht am 15.02.2018 um 17:09 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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ESCHER. Über einen leichten Mitgliederzuwachs hat sich Eschers Ortsbrandmeister Jürgen Tegtmeier gefreut. „Wir sind jetzt 25 Aktive, zwölf Jugendliche und neun Kinder, haben 68 passive Mitglieder beziehungsweise Mitglieder in der Altersabteilung“, zählte Tegtmeier während der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus auf.

Von den 25 Aktiven seien sieben Atemschutzgeräteträger (AGT). „Allerdings haben wir kein Gerät und so können unsere Leute kaum üben“, stellte der Ortsbrandmeister fest und blickte dabei fragend in Richtung Bürgermeister Heinz Kraschewski und Gemeindebrandmeister Michael Möller. Die zeigten keine Reaktion, die vermuten ließe, dass sie daran in Kürze etwas ändern würden.

16 Einsätze hatte die Ortsfeuerwehr Escher 2017 zu bewältigen. „2016 waren es nur neun“, stellte Tegtmeier fest. Vom Einsatz auf der Autobahn, über eine brennende Mülltonne bis zur Personensuche im Wald reichte das Einsatzgeschehen. Außerdem wurden 56 Dienste absolviert und Aus- und Fortbildungen besucht.

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„Auch am Dorfleben haben wir uns beteiligt“, so der Ortsbrandmeister. Das Osterfeuer, ein Grillabend, ein Kickerturnier, ein Bowlingabend, Preisskat und Kniffelturniere sowie das Vereinspokalschießen des Schützenvereins Escher zählte Tegtmeier auf.

Christian Wenthe informierte über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Escher, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert. 63 Dienste hat die Jugendfeuerwehr absolviert, und diese mit 391 Stunden. „In der Zeit hätte man 260 Fußballspiele schauen, sämtliche Episoden der Simp-sons zwei Mal ansehen oder 1900 Kilometer bis Madrid spazieren können“, zeigte Wenthe anschaulich auf.

„Die kleinen Feuerteufel“ sind die Mitglieder der Escheraner Kinderfeuerwehr. „Wir haben 36 Diensttage mit 104 Stunden geleistet“, stellte Kinderfeuerwehrwartin Michelle Peter fest und informierte über Wettbewerbe, Spieleabende und Orientierungsmärsche.

„Ihr habt weit mehr als die Hälfte der Einsätze auf der Autobahn geleistet, mit aller Schwere, also auch mit Toten und mit an Unfällen beteiligten Kindern. Das ist eine hohe Belastung, aber es funktioniert“, sagte Gemeindebrandmeister Michael Möller und dankte den Einsatzkräften aus Escher für ihr Engagement.

Befördert wurden schließlich: Frank Rodewald (1. Hauptlöschmeister), Björn Kern, Christian Wenthe und Marian Krause (Hauptfeuerwehrmänner), Mathias Kunz und Dominik Bulmahn (Oberfeuerwehrmänner) und Axel Fricker (Feuerwehrmann). Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Eberhard Bredemeier geehrt.

Im Anschluss an die Versammlung verwöhnte der Küchenchef Udo Zuttermeister die Feuerwehrleute mit einem Vier-Gänge-Menü.

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