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Bo-105 wirbt an der B 83 für die Stadt

Nach acht Jahren Anflug endlich gelandet

BÜCKEBURG. Acht Jahre hat es gedauert. Aber nun steht der Hubschrauber endlich da, wo er hingehört und wo er Werbung machen kann für das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum der Bundeswehr, das Hubschraubermuseum und für Bückeburg als die Stadt der Hubschrauber: gut sichtbar an der Bundesstraße B 83 an der Auffahrt Steinberger Straße.

Autor

Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite

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„Was lange währt, wird endlich gut“, erinnerte Bürgermeister Reiner Brombach am Freitagmorgen bei der offiziellen Einweihung der Bo-105 an der B 83 an den langen dauernden Entscheidungs- und Finanzierungsprozess. Bereits 2009 war die Bo-105 von der Firma Eurocopter der Stadt gespendet und übergeben worden. Damit setzte „eine lange Phase der Überlegungen“ ein wie und wo der Hubschrauber am besten aufgestellt werden kann. Die B 83 sei schon immer der Wunschstandort gewesen, so der Bürgermeister, obwohl zwischenzeitlich auch die B 65 und das Dach eines Discounters im Gespräch waren, damit der Hubschrauber von möglichst vielen gesehen werden kann.

Ein Weiteres tat die lange Zeit offene Finanzierung der Aufstellung hinzu. Die Ursprungskalkulationen lagen bei über 30 000 Euro, erinnerte der Bürgermeister. Lange Zeit habe sich der Rat nicht in der Lage gesehen, diese Summe zu finanzieren. Der Wechsel von der westlichen auf die östliche Seite der B 83 und die intensive Suche nach Sponsoren hätten dann zum Durchbruch geführt. Durch den Wechsel habe der Mast, auf dem der Hubschrauber aufgestellt wurde, deutlich kürzer ausfallen können. Und die Spender in Form des Hubschrauberzentrums mit 5000 Euro, Westfalen-Weser Energie WWE mit 5000 Euro und der Hubschrauberzulieferer ZF mit 2000 Euro sorgten schlussendlich dafür, dass sich der städtische Anteil auf 5000 Euro reduzierte Das ihre trugen heimische Handwerker und Planer wie Hühn & Wieggrebe, das Ingenieurbüro Harmening, die Firma Jacke und die Bundeswehr bei, die im Rahmen einer Übung die Bo-105 auf den Ständer hievte. Der Bürgermeister: „Eine gute Teamarbeit. Mein Dank gilt allen Beteiligten.“

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