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Kreisaltenzentrum in Helpsen feiert sein 60-jähriges Bestehen

Nach den Bedürfnissen handeln

Helpsen (mw). Mit einer Feierstunde und einem anschließenden "Tag der offenen Tür" hat das Kreisaltenzentrum Helpsen sein 60-jähriges Bestehen gefeiert.

veröffentlicht am 03.09.2007 um 00:00 Uhr

Christopher Merseburger, der Geschäftsführer der "Kreisaltenzent

"Das Altersheim Helpsen ist eine Stätte echten sozialen Wirkens, so recht dazu geschaffen, Menschen an ihrem Lebensabend glücklich zu machen", zitierte Christopher Merseburger, Geschäftsführer der "Kreisaltenzentrum Schaumburg gGmbH", bei seiner Festrede aus einem Zeitungsartikel. Dieser war 1952 veröffentlicht worden - fünf Jahre nach der Gründung als (zunächst) Kinder- und Altenheim durch den Altkreis Bückeburg. Als gemeinnützige, vom Landkreis getragene Einrichtung habe sich das Altenzentrum der Umsetzung gesetzlicher Anforderungen und der Erzielung einer hohen Pflegequalität von jeher in besonderem Maße verpflichtet gefühlt, so Merseburger. Mittlerweile werde die Pflegequalität durch ein internes Qualitätsmanagement "exakt definiert". "Nicht starre Regeln und organisatorische Zwänge bestimmen das Handeln der Mitarbeiter, sondern die individuellen Bedürfnisse des Bewohners." Die derzeit rund 48 festangestellten Mitarbeiter werden zudem durch Praktikanten, Auszubildende und einen ehrenamtlichen Besuchsdienst unterstützt. "Ihr seid hier in einem ehrwürdigen Gebäude untergebracht", wandte sich der Helpser Bürgermeister Adolf Neitsch an die anwesenden Heimbewohner. Auch gebe es ein "liebevolles Personal, das Euch umsorgt". Das Wichtigste sei jedoch, dass die bettlägerigen Patienten richtig versorgt werden, betonte Neitsch. Da er diesbezüglich "noch nie" etwas Negatives über das Kreisaltenzentrum Helpsen gehört habe, apellierte Neitsch, in diesem Sinne weiterzumachen. Anschließend überreichte er an Merseburger Spendenschecks der Gemeinden Helpsen, Seggebruch, Hespe und Nienstädt. Hinsichtlich des Altenheimes sei "rundum ein guter Ruf im Raum der Kirchengemeinde zu vernehmen", lobte auch Cord Wilkening, Pastor der evangelischen Kirchengemeinde Seggebruch. Dabei erinnerte er aber auch daran, dass es ein "harter Job" ist, den das Pflegepersonal leistet. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von Lars Röwer (Klavier) und Lucas Lipke (Querflöte) von der Kreisjugendmusikschule. Die Heimbewohnerin Magdalene Köllmann (85) trug ein Gedicht zur Historie des Heims vor, das Heimbewohnerin Hedwig Lattka (93) verfasst hatte. Nach dem offiziellen Teil lud das Altenzentrum zum "Tag der offenen Tür" ein. Ein buntes Programm sorgte für Unterhaltung.

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