weather-image
Abfähren fällt ins Wasser

Neue Weserfähre Veltheim-Varenholz soll barrierefrei sein

VARENHOLZ. Sturmböen und Regenschauer verhinderten am Wochenende den gemütlichen Abschluss der Fährsaison auf der Weserquerung zwischen Veltheim und Varenholz.

veröffentlicht am 01.11.2017 um 17:13 Uhr
aktualisiert am 02.11.2017 um 21:10 Uhr

Martin Deppe hofft auf günstigere Wetterbedingungen im kommenden Jahr. Foto: who
Porträt_who_120316

Autor

Werner Hoppe Reporter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Zu nass, zu windig und zu gefährlich, hatte der Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins Varenholz-Stemmen am Sonntagmorgen entschieden und die übliche kleine Fährende-Party abgesagt.

Noch bis zuletzt hatten die Gastgeber auf bessere Bedingungen gehofft, aber daraus wurde nichts. Gähnende Leere am lippischen Ufer, und das Fährboot am gegenüberliegenden Anleger blieb fest vertäut. Aber so ähnlich sei es während der zurückliegenden Saison mehrmals gewesen, hatte Martin Deppe schon am vorausgegangenen Wochenende im Gespräch mit unserer Zeitung bedauert. Deppe, der sich mangels Entlastung in diesem Jahr den Fährmannsdienst ausschließlich mit Alfred Huck geteilt hatte, berichtete: „Die Saison war im Wesentlichen verregnet und durch Hochwasser behindert.“ Letzteres habe besonders im Juli ungewöhnliche Ausmaße angenommen.

„Aber es gab auch schöne Tage, besonders in der Ferienzeit“, verabschiedete sich der Fährmann in die Winterruhe. „Am ersten Aprilwochenende geht es ja wieder los.“ Die Gemeinde Kalletal habe nach einem positiven Bescheid der Bezirksregierung in Detmold den Planungsauftrag für eine neue Fähre vergeben, verriet Deppe schon mal. „Ein Schiffbau-Ingenieur aus Mülheim an der Ruhr soll eine barrierefreie Fähre planen – es geht also weiter.“

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare