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Ausstellung in der Info-Galerie / Buchüber Jupp Franke / Runderneuerte Internet-Seiten

Noch zehn Tage bis zum siebten Symposium

Obernkirchen (rnk). Diejenigen, die dabei waren, werden sich gern erinnern. Beim dritten Symposium der Bildhauer und Steinmetze teilten sich 1994 wie gewohnt zehn Künstler aus aller Welt den Kirchplatz. Nur die Aufteilung war ungewöhnlich: Der Schaumburger Steinbildhauer Peter Lechelt nahm die eine Hälfte, für die anderen Künstler blieb der Rest. "Schaumburger Landschaft" nannte Lechelt damals seine Installation, an der Schüler, Bürger und Altenheimbewohner mitarbeiten konnten. Die Kunst-Teile sind in alle Winde zerstreut, die Legenden und Anekdoten sind geblieben.

veröffentlicht am 11.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

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An Lechelt und viele andere Künstler erinnern jetzt 18 großformatige Schwarzweiß- Bilder in der Info-Galerie. Anlässlich des 7. Internationalen Bildhauer-Symposiums, zu dem sich vom 21. August bis zum 3. September wieder Bildhauer aus verschiedenen Ländern auf dem Kirchplatz in Obernkirchen zusammenfinden werden, veranstaltet die Info-Galerie eine Ausstellung mit Fotografien aus der 18-jährigen Geschichte dieses deutschlandweit einzigartigen Ereignisses. Die Bilder zeigen nicht nur Kunstwerke, die in diesen Jahren entstanden sind, sondern vor allem Künstlerinnen und Künstler bei ihrer Arbeit. In den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts hatte der vor einigen Monaten verstorbene Bildhauer Josef ("Jupp") Franke die Idee, Kollegen aus aller Welt in Obernkirchen zusammenzurufen, um vor den kritischen Blicken einer interessiertenÖffentlichkeit Kunstwerke aus Obernkirchener Sandstein oder aus Holz zu schaffen. Seither findet das Symposium alle drei Jahre statt und ist zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil des Kulturschaffens in der Region geworden. Die Ausstellung in der Info-Galerie erinnert an diese bemerkenswerte Entwicklung - und weckt Vorfreude. An Jupp Franke wird auch ein kleines Buch erinnern, das Klaus-Dieter Scheithauer pünktlich zum Symposium fertiggestellt hat. Scheithauer hat sich viele Male mit Franke getroffen und sich aus dem Leben des Künstlers erzählen lassen. Und hat dabei fleißig mitgeschrieben. Er habe in diesen Gesprächen, so schreibt Scheithauer in seinem Vorwort, einen Freund gewonnen. Last not least hat das veranstaltende "Internationale Obernkirchener Bildhauersymposium" (IOBS) pünktlich zur siebten Auflage seine Seiten im Internet rundum erneuert: www.iobs.de . Offizieller Startschuss ist am Montag, 21. August, um 19 Uhr im Festsaal des Stifts, wenn der Rat der Stadt die Künstler begrüßt.

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