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Zusätzliche Desinfektionen angeordnet

Norovirus-Verdacht im Klinikum Minden

MINDEN. Im Johannes-Wesling-Klinikum Minden sind am Dienstagabend auf einer geriatrisch-neurologischen Station zwölf Fälle von Brechdurchfall aufgetreten. Das berichtet das Klinikum in einer Pressemitteilung. Auch zwei Mitarbeiter klagten über ähnliche Symptome.

veröffentlicht am 03.01.2018 um 13:04 Uhr

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Aufgrund des Krankheitsbildes und des raschen Verlaufes werde vermutet, dass die Symptome durch Noroviren ausgelöst wurden. Stuhlproben wurden genommen und untersucht. Ergebnisse lägen noch nicht vor. Das Gesundheitsamt wurde dennoch umgehend über die Verdachtsfälle informiert.

Das Institut für Krankenhaushygiene der Mühlenkreiskliniken habe die Station für weitere Aufnahmen und Verlegungen gesperrt. Zudem würden die erkrankten Patienten isoliert, zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen und eine engmaschige Untersuchung angeordnet. Zum Eigenschutz würden Angehörige der Patienten der betreffenden Station gebeten, nach Möglichkeit auf einen Besuch zu verzichten. Mitarbeiter der Station würden derzeit nicht in anderen Bereichen eingesetzt. Durch diese Maßnahmen würden die übrigen Patienten des Johannes Wesling Klinikums umfassend geschützt. Weitere Fälle von Brechdurchfall seien in den Mühlenkreiskliniken bislang nicht bekannt. Besucher werden gebeten, sowohl beim Betreten des Klinikums als auch beim Verlassen ihre Hände zu desinfizieren. Desinfektionsspender stühen überall bereit.

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