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Freiwillige aus acht Städten und Dörfern rücken aus

Notruf löst Großeinsatz in Krückeberg aus

KRÜCKEBERG. Ein Mofa-Fahrer hat am Dienstagvormittag weiße Schwaden gesehen, die am Parkplatz bei Krückeberg aus dem großen Lagergebäude der Straßenmeisterei waberten. Der Mann informierte um 9.40 Uhr die Leitstelle. Sein Notruf löste einen Großeinsatz aus. Doch der Schein trog.

veröffentlicht am 08.08.2017 um 11:39 Uhr
aktualisiert am 09.08.2017 um 08:31 Uhr

Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Die Alarmmeldung lautete: „Feuer Industrie – Lager brennt!“ Freiwillige der Feuerwehren aus Hessisch Oldendorf, Krückeberg, Zersen, Fischbeck und Barksen besetzten ihre Löschfahrzeuge. In Hameln machten sich Drehleiter und Löschfahrzeug, in Kirchohsen ein Atemschutz-Gerätewagen und in Rumbeck ein Messwagen auf den Weg nach Krückeberg. Auch das DRK war mit einem Rettungswagen vor Ort. Das THW schickte einen Fachberater. In der Halle schien es tatsächlich zu brennen. Als Trupps, die sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, die Rolltore öffneten, standen sie vor einer weißen Nebelwand. Kurz danach war klar: Feiner Salzstaub war aus den Lüftungsschlitzen ins Freie gelangt. Die Feuerwehrleute kontrollierten den Streusalz-Lagerraum vorsichtshalber mit einer Wärmebildkamera. Hitzequellen waren nicht zu sehen. Nach Angaben der Straßenmeisterei war am Morgen ein Silozug zum Schuppen gefahren. Es sei Salz eingeblasen worden, hieß es. Das habe den Staub verursacht.

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