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Herren des Bückeburger TV WRB sind in der Landesliga chancenlos

Nur Kanonenfutter

veröffentlicht am 13.02.2018 um 15:30 Uhr

Michael Kriehn stellt sich in den Dienst der Mannschaft und spielt trotz Schüttelfrost. Foto: seb
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Sebastian Blaumann Redakteur Sport zur Autorenseite

BÜCKEBURG. Das ist eine bittere Saison für die Tennis-Herren des Bückeburger TV WRB in der Landesliga. Die Konkurrenz ist übermächtig, sodass die Weiß-Rot-Blauen nur Kanonenfutter sind. Gegen den Hildesheimer TC RW gab es eine 0:6-Niederlage.

Herren Landesliga: Bückeburger TV WRB – Hildesheimer TC RW 0:6. Die Hausherren haben alles versucht, super gekämpft, aber der Gegner war mindestens eine Klasse besser. Die Hildesheimer traten auf den Positionen eins bis drei mit Spielern der Leistungsklasse (LK) 1 an. Da konnten Peter Mai (LK 5), Michael Kriehn (LK 8), Paul Meyer (LK 8) und Thomas Blumenthal (LK 10) nicht viel entgegensetzen. Immerhin machte Mai im Spitzeneinzel gegen den US-Amerikaner Adam Steryous sieben Spiele und auch Blumenthal holte sechs Spiele gegen seinen Kontrahenten. Kriehn spielte trotz einer fiebrigen Erkältung und Schüttelfrost, passte dann aber für das Doppel. „Wir geben unser Bestes, aber der Klassenerhalt ist gegen diese starke Konkurrenz außer Reichweite“, schätzt Teamkapitän Nils Chluba die Lage realistisch ein. Nächster Gegner für das abgeschlagene Tabellenschlusslicht ist am Sonnabend (ab 15 Uhr) der Tabellenvierte TC GW Gifhorn. Da warten dann Spieler der Leistungsklassen 2 bis 7 auf die Bückeburger. An Position vier wird Adrian Wolter bei Weiß-Rot-Blau zum Einsatz kommen.

Die Ergebnisse: Peter Mai 3:6/4:6, Michael Kriehn 2:6/ 3:6, Paul Meyer 1:6/1:6, Thomas Blumenthal 4:6/2:6. Mai/Meyer 1:6/0:6, zweite Doppel kampflos an Hildesheim.

Frauen Verbandsliga: TG Rodewald – Bückeburger TV WRB 4:2. Für die WRB-Frauen gab es die zweite knappe Niederlage in Folge. Lediglich Britta Bolte war chancenlos. Katharina Koch zeigte gegen ihre um fünf Leistungsklassen bessere Gegenspielerin eine super Leistung, verlor aber knapp. Christina Bagats kämpfte verbissen um jeden Ball, musste sich aber im Match-Tiebreak geschlagen geben. So war es Kathrin Pohl, die in drei Sätzen den Ehrenpunkt für die Bückeburger in den Einzeln holte. In den Doppeln konnte WRB nur eins gewinnen, sodass die nächste knappe Niederlage perfekt war. Doch mit dem Sieg gegen den THC Lüneburg dürfte in dieser Sechserstaffel der Klassenerhalt so gut wie sicher sein. Am Sonnabend (ab 14 Uhr) tritt WRB bei der zweiten Mannschaft vom HTV Hannover an. „Eigentlich ist der HTV Favorit, aber man weiß nie, mit was für eine Truppe sie auflaufen. Zuletzt verlor der HTV sang- und klanglos mit 0:6“, hofft Mannschaftsführerin Britta Bolte auf einen ersatzgeschwächten Gastgeber.

Die Ergebnisse: Britta Bolte 2:6/2:6, Katharina Koch 4:6/ 4:6, Christina Bagats 4:6/6:4/ 3:10, Kathrin Pohl 6:4/5:7/10:3. Bolte/Pohl 1:6/3:6, Koch/Bagats 6:2/6:4.

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