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C-Junioren der HSG Exten-Rinteln werden in der Qualifikation Zweiter

Oberliga – HSG ist dabei

veröffentlicht am 18.06.2017 um 17:54 Uhr

Die C-Junioren der HSG Exten-Rinteln bejubeln die Qualifikation zur Oberliga. Foto: pr

Autor:

Heinz-Gerd Arning

GROSSENHEIDORN. Die Handball-C-Junioren der HSG Exten/Rinteln haben den Aufstieg in die Oberliga perfekt gemacht. In der zweiten Relegationsrunde erreichte der HSG-Nachwuchs den zweiten Platz hinter GIW Meerhandball. Als dritter Aufsteiger qualifizierte sich die SG Adendorf/Scharnebeck (Lüneburg). Chancenlos war der TV Schiffdorf (Bremerhaven), der alle Spiele verlor.

Ursprünglich waren fünf Mannschaften für die zweite Relegationsrunde gemeldet, der TV Cloppenburg zog seine Mannschaft zwei Tage zuvor zurück. Drei der vier Teilnehmer wurden als Aufsteiger ermittelt.

Zumindest der Auftakt verlief für die HSG ziemlich bitter. Als Gegner wartete die GIW Meerhandball, die schon allein an der Körpersprache keinen Zweifel daran ließ, in eigener Halle den Aufstieg zu schaffen. Die HSG war chancenlos, hielt bis zum 7:12-Pausenrückstand noch einigermaßen mit und wurde dann überrollt. Nach 30 Minuten leuchtete mit dem 10:27 auch auf der Anzeigetafel die Bestätigung für eine viel zu fehlerbehaftete Partie. Coach Frank Petri und die Mannschaft waren bedient. Dann spiele man eben Landesliga, das habe man erreichen wollen, so Petri.

Der Rintelner Yannick Luca Petri (Mitte) setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch. Foto: hga
  • Der Rintelner Yannick Luca Petri (Mitte) setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch. Foto: hga

Aber es kam anders, die HSG-Youngster berappelten sich und kamen zurück. „Man zeigt nicht immer alles gleich am Anfang“, lachte Petri mit viel Erleichterung. Im zweiten Spiel gegen den TV Schiffdorf steigerte sich die Abwehr, das Spiel verlief ausgeglichen. In der Schlussphase setzten sich die HSG-Youngster Tor um Tor ab. Petri setzte die jüngeren Spieler ein, die das Vertrauen rechtfertigten und den Sieg unter Dach und Fach brachten.

Dann ging es gegen die SG Adendorf/Scharnebeck um alles. Nach 30 aufreibenden Minuten stellte Paul Rinke mit der Schlusssirene den 23:22-Endstand her. 45 Tore in 30 Minuten weisen auf ein hohes Tempo, aber auch wenig sichere Abwehrreihen hin. Beim 11:17 (22.) sah es nach einer weiteren Niederlage aus, doch die HSG wurde immer offensiver und kämpfte erfolgreich bis zur letzten Sekunde. „Die Mannschaft kann Handball spielen, im letzten Spiel hat sie es gezeigt“, resümierte Petri die erfolgreiche Relegation.

Der Kader der HSG: Lucas Scholle, Ben Schäfer, Louis Bücher, Yannick Luca Petri, Gianluca Wilmsmeier, Paul Rinke, Max Michail Geers, Philipp-Leon Petri, Marius Schomberg, Tillmann Hachmeister, Jon-Lasse Niemeier. Trainer: Frank Petri, Michael Edling.

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