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Weserbergkette feiert Königshaus

Oh alte Schützen-Herrlichkeit

TODENMANN. Das jüngste Schützenfest erinnerte an die rauschenden Feste, die der SV Todenmann in der Vergangenheit feierte. Einen Großteil der Feststimmung hatten allein schon die anderen fünf Vereine des Schützenbundes Weserbergkette mitgebracht, mit denen die Todenmanner Schützen als sechster Verein im Bunde stehen.

veröffentlicht am 20.06.2017 um 12:55 Uhr
aktualisiert am 20.06.2017 um 17:40 Uhr

Der Hofstaat der Todenmanner Schützen (v. li.): Freya Wolgast, Schülerkönigin; Finja Brockhage, Jugendkönigin; Luca Tiedermann, Juniorenkönig; Simone Möller, Prinzessin; Justin Brandt, Prinzgemahl; Vera Kuhlmann, Königin und Maik Ostermeier, König, s
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Autor

Werner Hoppe Reporter
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TODENMANN. Die Weserbergkette-Vereine Kleinenbremen Ost-Schermbeck, Waidmannsglück Wülpke, Nammen, Eisbergen und Fülme trafen sich gleichzeitig zu ihrem speziellen Bundesschützenfest. Dessen Kern war die Bekanntgabe und Ehrung der Besten des Bundesschießens, das schon vor einigen Wochen in Todenmann stattgefunden hatte.

Als Jörg Möller, Vorsitzender des Schützenvereins Todenmann sowie des Schützenbundes Weserbergkette, zunächst auf der Wiese hinter der Mehrzweckhalle die Gastvereine begrüßte, da schien sie für einige Momente plötzlich wieder da zu sein, die alte Schützen-Herrlichkeit. Alle, darunter auch die Abordnungen der Rintelner Schützenvereine, grüßten zurück mit ihren Traditionsfahnen.

Dennoch vermisse man die Anwesenheit des Rintelner Bürgermeisters oder einer Vertretung, legte Ortsbürgermeister Helmuth Künneke den Finger auf den wunden Punkt.

Hauptgrund zum Feiern am Wochenende war die Einführung des neuen Königshauses um Maik Ostermeier (wir berichteten). Und „dieses Jahr wollten sie alle“, erklärte Möller gegenüber unserer Zeitung am Rande der Feierstunde. In der Tat: Beim Königsschießen am Sonntag eine Woche zuvor waren nicht weniger als 35 Schützen und Schützinnen zum „Sturm auf den Thron“ angetreten. Dabei hatte es nicht nur ein zähes Ringen um die Königskette gegeben, sondern auch einen harten Wettbewerb zwischen Vertretern der jungen und der älteren Schützen-Generation.

Erst nach dem sechsten Stechen stand dabei fest: Mit Maik Ostermeier, der sich Vera Kuhlmann zur Königin wählte, wird es einer der Jüngeren. Aber nicht viel hätte gefehlt, dann wären alte „Schützen-Hasen“ wie Uwe Olminski oder der frühere Vereinsvorsitzende Frank-Mathias Exner König geworden. Als härteste Verfolger von Maik Ostermeier gehören beide als Erster beziehungsweise Zweiter Ritter jetzt zum Königshaus 2017 dazu.

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