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Rosenmontagskonzert mit ungewöhnliche Rhythmen und Melodien

Orgel in Jahrmarktstimmung

BÜCKEBURG. Für ein Gotteshaus ungewöhnliche Rhythmen und Melodien hat das in der Stadtkirche organisierte Rosenmontagskonzert geboten. Die von Pastor Dr. Wieland Kastning stilecht im „Blues Brothers“-Outfit begrüßten Besucher erlebten entspannende wie konzentrierte Aufführungen.

veröffentlicht am 13.02.2018 um 12:57 Uhr
aktualisiert am 13.02.2018 um 17:10 Uhr

Der Chor des Adolfinums fasziniert mit einer Interpretation von „So soll es bleiben“. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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17 Stücke standen auf dem vom Kammerchor „JPS“, dem Chor des Gymnasiums Adolfinum (Leitung Tobias Kästner) und dem Bläserkreis der Schaumburg-Lippischen Landeskirche (Leitung Siebelt Meier) gestalteten Programm.

Bereits der von Kantor Meier an der Jahnke-Orgel mit Peter Tschaikowskys Blumenwalzer intonierte Auftakt ließ aufhorchen. Das sonst so stolze Instrument, das etwa beim Weihnachtsoratorium seine ganze Pracht entfaltet, präsentierte sich in Jahrmarktstimmung. Und beim feschen „So, What’s New“ (Peggy Lee) meinte mancher, zwischen den Orgelpfeifen eine französische Quetschkommode herauszuhören.

Überaus pfiffig stellte sich auch der vom Bläserkreis abgelieferte „Mr. Sandman“ (Matthias Schnabel) vor. Dass die Veranstaltung auch weniger jecke Töne vertrug, stellte „JPS“ unter anderem mit drei Titeln von John Rutter unter Beweis. Den meisten Applaus erhielten indes die jungen Choristen des Adolfinums für eine herzerweichende Interpretation des von Adel Tawil geschriebenen Hits „So soll es bleiben“.

Wieland Kastning begrüßt die Besucher stilecht im „Blues Brothers“-Outfit. Foto: bus
  • Wieland Kastning begrüßt die Besucher stilecht im „Blues Brothers“-Outfit. Foto: bus

Nachdem die von Paulchen Panther inspirierte kurze Zugabe „Wer hat an der Uhr gedreht“ (Henry Mancini) verklungen war, bilanzierten die zahlreichen Zuhörer, dass auch ein evangelisch-lutherischen Gotteshaus Platz für Karnevalistisches bietet.

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