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Jahreshauptversammlung

Ortsfeuerwehr Goldbeck blickt optimistisch in die Zukunft

GOLDBECK. Die Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Goldbeck ist mit 26 Aktiven im Prinzip gut bestückt und investiert viel Energie und Zeit in die Ausbildung, berichtete Ortsbrandmeister Markus Meier auf der Jahreshauptversammlung. Von einigen Schwachstellen war allerdings auch zu berichten:

veröffentlicht am 14.01.2018 um 13:51 Uhr
aktualisiert am 14.01.2018 um 16:10 Uhr

Ortsbrandmeister Markus Meier (r.) mit Dieter Budde (l.) sowie Walter Krüger, die beide seit 60 Jahren dazugehören. Fotos: who
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Autor

Werner Hoppe Reporter

GOLDBECK. Die Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Goldbeck ist mit 26 Aktiven im Prinzip gut bestückt und investiert viel Energie und Zeit in die Ausbildung, berichtete Ortsbrandmeister Markus Meier von der guten Seite der Medaille. Aber die hat auch eine Rückseite, sprach er eine Schwachstelle an, mit der es auch andere Ortsfeuerwehren zu tun haben. Und das seien „die Einsätze in Zeiten, zu denen viele auf der Arbeit sind“.

Zum Glück hatte Goldbecks Feuerwehr im vergangenen Jahr nur zwei ernsthafte Einsätze, und die konnten, obwohl sie in die Arbeitszeit vieler Feuerwehrleute fielen, von tagesverfügbaren Kräften gut bewältigt werden, erinnerte Meier besonders an „unser ständiges Übungsobjekt“.

Denn zum wiederholten Male musste ein Schornsteinbrand eines Hauses an der Meierberger Straße gelöscht werden, diesmal am 9. Februar und um 9.57 Uhr, also zur besten Arbeitszeit. Auch Einsatz Nummer zwei, Abräumen eines umgestürzten Baumes von der Landstraße durch den Wald in Richtung Goldbeck, war relativ leicht mit wenigen Leuten zu bewältigen, erinnerte der Ortsbrandmeister.

Daniel Geisler, Bodo Budde, Holger Uckermann und Andreas Weiße (v. l.) stehen seit je 40 Jahren im aktiven Feuerwehrdienst.
  • Daniel Geisler, Bodo Budde, Holger Uckermann und Andreas Weiße (v. l.) stehen seit je 40 Jahren im aktiven Feuerwehrdienst.

Dazu bekräftigte er mit dem Jahresmotto 2017 des Landesfeuerwehrverbandes den Willen, die Ortsfeuerwehr Goldbeck weiterhin auf guter Einsatzstärke und hohem Leistungsniveau zu halten: „Feuerwehr – gemeinsam sind wir stark.“

„Unsere Dienste sind alle 14 Tage, aber die Beteiligung ist ausbaufähig“, ließ Truppführer Marcel Druffel anschließend anklingen, dass in Sachen gemeinsamer Stärke noch Luft nach oben ist. Dennoch, bei insgesamt 129 Mitgliedern, davon 26 Aktive und fünf Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr sowie sechs in der Kindergruppe, sieht es für die Zukunft der Ortsfeuerwehr so schlecht nicht aus, hatte der Ortsbrandmeister zuvor mit seinem Jahresbericht aufgezeigt.

Und wenn es dazu noch bei der technischen Ausstattung stimmt, dann sollte die Ortsfeuerwehr Goldbeck sich um ihre Zukunft keine Sorgen machen müssen. Denn die Einsatzabteilung ist mit neuen Funkgeräten inzwischen für den digitalen Einsatzstellenfunk-Betrieb gerüstet. Dazu sichert der mittlerweile voll einsatzbereite Mannschaftstransportwagen (MTW) die Mobilität der Aktivengruppe sowie der Nachwuchsabteilung; und die Ersatzbeschaffung für das angejahrte Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) dürfte einen Aufstieg in die nächsthöhere „Spielklasse“ mit sich bringen. Hintergrund: Als Nachfolger für das TSF ist ein TSF-W in Sicht, also ein Fahrzeug mit einem Löschwasservorrat.

In den nächsthöheren Feuerwehrdienstgrad wurden zur Jahreshauptversammlung befördert: Lukas Meier, Feuerwehrmann, sowie Bodo Budde und Konstantin Middendorf, Hauptfeuerwehrmann. Für jeweils sechs Jahrzehnte aktive Mitgliedschaft durften sich Dieter Budde und Walter Krüger auszeichnen lassen. Und das goldene Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 40 Jahre im aktiven Dienst erhielten Daniel Geisler, Bodo Budde, Holger Uckermann sowie Andreas Weiße.

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