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SV Victoria Sachsenhagen bekommt bei Ausrichtung der Endspiele am Montag personelle Probleme

Pfingstbier oder Kreispokal?

veröffentlicht am 07.02.2018 um 15:42 Uhr

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Uwe Kläfker Redakteur Sport zur Autorenseite

SACHSENHAGEN. Die Fußballsparte des SV Victoria Sachsenhagen hat den Zuschlag für die Ausrichtung des Kreispokal-Finales bekommen. Ein Heimfinale wird es am Montag, 21. Mai, nicht geben, denn die Gelb-Schwarzen sind bereits im Achtelfinale am SV Engern gescheitert. Um den Termin des Finales hat sich aber eine Diskussion entzündet.

„Wir haben einen Antrag gestellt, das Finale auf den Pfingstsonnabend zu verlegen“, erklärt Thomas Windhorn, Spartenleiter der Sachsenhäger Fußballer, auf Nachfrage und schiebt die Begründung nach: „Es findet am Montag das traditionelle Auhäger Pfingstbier statt. Da geht es unter anderem mit einem Umzug ordentlich zur Sache. Uns gehen viele Zuschauer und Helfer verloren.“

Der Spielausschuss des Fußballkreises Schaumburg um den Vorsitzenden Frank Fahlbusch hat den Antrag bereits abgelehnt. „Es bleibt beim Montag. Wir sind davon überzeugt, dass dieser Tag besser ist, weil mehr Zuschauer kommen.“ Die Fans hätten ein langes Wochenende vor sich, müssten sich erst am Montag auf dem Sportplatz einfinden, so der Funktionär.

Im vergangenen Jahr waren zur Begegnung des SC Auetal gegen die FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen (1:2) mehr als 1000 Zuschauer zum Austragungsort auf den Wiedensahler Sportplatz gekommen. Im Jahr zuvor war das Endspiel (in Nienstädt) erstmals am langen Pfingstwochenende von Sonnabend auf Montag verschoben worden. „Auch dort ist der Montag sehr gut gelaufen“, erklärt Fahlbusch das Festhalten am geplanten Spieltag.

Windhorn hält dagegen: „Das Wetter passte damals, die Begegnung war auch top – und außerdem ist Wiedensahl ein Magnet. Da ist bei Veranstaltungen immer etwas los.“ Am Pfingstsonnabend seien diesmal auch keine Bundesliga- oder Champions-League-Spiele angesetzt, so der Spartenleiter.

Bereits im Vorjahr gab es Streit um den Termin am Montag, weil der SC Auetal zwei Tage später zum ersten Relegationsspiel um den Aufstieg in den Bezirk antreten musste – und letztlich scheiterte. Damals war es noch der Kreisvorsitzende Marco Vankann (in Personalunion als Spielausschussvorsitzender), der in einem Interview eine Verlegung für unnötig erachtete. „Wir können nicht immer alles mit den Vereinen ausdiskutieren. Der Termin war bei der Bewerbung bekannt“, sagt nun auch Fahlbusch. Man habe sich die Entscheidung aber nicht leicht gemacht, „es war nicht einstimmig“, erklärt der Niedernwöhrener.

Der SV Victoria Sachsenhagen will sich allerdings noch nicht geschlagen geben und die noch im Wettbewerb befindlichen Vereine anschreiben. „Wir würden es aber auch am Montag durchziehen, wegen der Feier im Nachbarort fehlen allerdings viele helfende Hände. Der Sonnabend wäre besser für uns“, hofft der Spartenleiter noch auf eine Terminwende.

Das Viertelfinale im Kreispokal findet am Dienstag, 10. April, ab 19.30 Uhr statt: TuS Germania Apelern – SC Auetal, TuS SW Enzen II – SC Stadthagen, SC Rinteln – SV Engern, TSV Steinbergen – FC Hevesen.

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