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Glücklicher Ausgang einer Suchaktion

Polizei findet Vermissten aus Bad Pyrmont

BAD PYRMONT. Wenige Stunden nachdem sich die Polizei bei der Suche nach einem Vermissten an die Öffentlichkeit gewandt hatte, konnte der Mann gefunden werden. Er wurde hinter der Emmerbrücke im Bereich Thal unterkühlt, jedoch noch ansprechbar in einem Gebüsch liegend entdeckt und ins Krankenhaus gebracht.

Autor

Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

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Der 64-jährige aus Thal, der im „Betreuungszentrum an der Emmer“ an der Angerstraße wohnt, wurde seit Donnerstag vermisst und war am späten Abend gegen 22 Uhr zuletzt gesehen worden. Nach Angaben von Oberkommissar Andreas Appel ist der Mann orientierungslos. „Er muss regelmäßig seine Medikamente einnehmen.“ Deshalb habe man alles Menschenmögliche unternommen, ihn schnell zu finden. In der Nacht hatte das Kommissariat vergeblich versucht, einen Suchhubschrauber und Spürhunde zu bekommen.
Am Freitagvormittag gegen 11.30 Uhr waren die Schuhe des Gesuchten in Thal an einer Waldweg-Kreuzung in der Nähe der Emmer-Brücke entdeckt worden. Endlich hatte die Polizei einen Anhaltspunkt, wo sie nach dem Vermissten suchen musste. Einsatzleiter Andreas Zoch forderte abermals einen Hubschrauber an. Die Besatzung des in Langenhagen stationierten Helikopters „Phönix 91“ machte sich auf den Weg. Diesmal konnte die Maschine aufsteigen – die Sicht war gerade noch ausreichend.
Mit der an dem Polizeihubschrauber montierten Wärmebildkamera wurde der Vermisste entdeckt. „Er lag unweit der Brücke in einem Gebüsch“, erzählt Hauptkommissarin Nadine Barnert. Mit bloßem Auge habe man ihn darin nicht sehen können. „Er lebt und ist ansprechbar“, fügt Barnert hinzu. Polizeibeamte hüllten den Unterkühlten sofort in einer Rettungsdecke ein und alarmierten einen Notarzt. Der 64-Jährige wurde von einem Notarztteam versorgt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

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