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Freisprechungsfeier für 13 „Renos“

Qualifiziert und überall gefragt

BÜCKEBURG/LANDKREIS. Die Welt steht ihnen offen: Um die Zukunft müssen sich sieben Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte sowie sechs Rechtsanwaltsfachangestellte aus dem Schaumburger Land, die jetzt in Bückeburg freigesprochen worden sind, keine Sorgen machen.

veröffentlicht am 18.06.2017 um 17:09 Uhr
aktualisiert am 18.06.2017 um 17:20 Uhr

Freude über bestandene Prüfung: Die 13 „Renos“ mit Rechtsanwalt Ulf Möller, dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Foto: LY

Autor:

Stefan Lyrat
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„Mit ihrer Ausbildung sind Sie überall gefragt“, sagt Rechtsanwalt Ulf Möller, der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Zum Beispiel bei Versicherungen, in öffentlichen Verwaltungen oder der freien Wirtschaft. Auch von der Justiz werden Renos, so die Abkürzung, erfahrungsgemäß gerne genommen – und natürlich von Anwaltskanzleien.

Für die 13 erfolgreichen Absolventen spricht laut Möller eine breit gefächerte, vielfältige Qualifikation. Gut qualifizierte Arbeitskräfte würden nachgefragt. Einige Renos werden nicht übernommen. Möller ist jedoch überzeugt, dass auch diese „bald eine Stelle haben“.

Ort der Freisprechungsfeier war der Bückeburger Schwurgerichtssaal, früher Plenarsaal des Landtags von Schaumburg-Lippe und „ein würdiger Rahmen“, so der Vorsitzende. Umso mehr, weil dort auch der neunköpfige Staatsgerichtshof verhandelt, seit 1955 Hüter der niedersächsischen Verfassung.

Weiterbildung

ist das A und O

Zu den Ehrengästen gehörten der Leitende Oberstaatsanwalt Martin Appelbaum, Dietmar Janzen vom Anwaltverein beim Landgericht Bückeburg sowie Jürgen Steltner, Leiter der Berufsbildenden Schulen Stadthagen, kurz BBS.

Fünf von 13 Absolventen haben die Prüfung mit der Note „gut“ geschafft. Die Namen der neuen Renos: Kristin Baumgarten, Tom Bölling, Ylenia Condemi, Jasmin Dreier, Lina Klein, Dominique Korries, Nadine Kosziescha, Leyla Kultau, Thai-Thomas Nguyen, Nurgül Önder, Tanja Scholz, Pia Wilharms und Jennifer Wulkopf.

Die Jahrgangsbesten: Jasmin Dreier und Jennifer Wulkopf – beide mit gleicher Punktzahl. Durchgefallen sind zwei Prüflinge.

„Einen kleinen Wermutstropfen“ hatte Ulf Möller für die jungen Männer und Frauen, die bestanden haben aber doch: „Sie sind vom Prüfungsstress befreit, aber nicht vom Lernen“, sagte er. Weiterbildung sei das A und O – auch für Renos.

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