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Ingmar Everding koordiniert den Prozess der 27 Kitas

Qualitätsoffensive wird fortgeführt

Die Qualitätsoffensive in den Kitas in Rinteln, Hessisch Oldendorf und dem Auetal wird fortgesetzt. Der neue Koordinator, Ingmar Everding, hat seine Arbeit aufgenommen.

veröffentlicht am 13.09.2017 um 15:17 Uhr

Der neue Koordinator der Qualitätsoffensive „Qualität im Dialog“, Ingmar Everding (stehend), stellte sich im FamZ den Vertretern der Einrichtungen vor. Foto: la
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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ROLFSHAGEN. „Qualität im Dialog“ (QiD) heißt die Qualitätsoffensive für Kindertagesstätten der Städte Rinteln, Hessisch Oldendorf und der Gemeinde Auetal. In Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung in Hannover wurde in den Jahren 2011 bis 2013 ein Qualitätsentwicklungskonzept im Dialog mit allen Beteiligten entwickelt, dass weiter fortgeführt wird.

Koordiniert wurde das Projekt in den vergangenen drei Jahren von Denise Fischer, die inzwischen andere Aufgaben übernommen hat. Ihr Nachfolger, Ingmar Everding, hat sich jetzt, im Familienzentrum (FamZ) in Rolfshagen, den Vertretern der beteiligten Kitas vorgestellt.

Der 31-Jährige kommt aus Bad Eilsen, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Ingmar Everding ist gelernter Erzieher, hat zwei Jahre lang den Hort in Bad Eilsen geleitet und dann ein Studium der Sozialen Arbeit und Religionsgemeinde-Pädagogik absolviert. „Vier Jahre lang habe ich als Diakon in Luhden gearbeitet, doch jetzt wollte ich die Gelegenheit nutzen und zurück kehren an die Wurzeln des Erziehers“, erklärt Everding. Durch seine Leitungserfahrung hat sich Everding selbstverständlich auch mit Qualität in Kitas beschäftigt. „Das ist ein nicht endender Prozess“, so der Pädagoge, der jetzt für 30 Wochenstungen als Koordinator der Qualitätsoffensive tätig ist und sein Büro im FamZ in Rolfshagen hat. „Allerdings werde ich dort nicht so häufig anzutreffen sein, denn ich bin für 27 Kitas in dem Bereich zuständig und werde dort so oft wie möglich sein“, erklärt Everding. Gespräche mit den Kita-Leitungen, Dienstbesprechungen will der 31-Jährige besuchen, Ideen und Strukturen geben, für die Kollegen da sein und sie unterstützen.

„Ich möchte die gute Arbeit meiner Vorgängerin Denise Fischer fortsetzen“, so Everding.

Entwicklungen im Kita-Bereich müssten ständig überprüft werden. „Die Anforderungen verändern sich, auch durch die Flüchtlinge oder die Inklusion“, weiß der Pädagoge, der auch die Qualität der Kitas aus Kindersicht einbringen möchte. „Die Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern ist ein wichtiger Aspekt.“

Gemeinsam mit den Verantwortlichen aus den verschiedenen Einrichtungen hat Everding beim ersten Treffen in Rolfshagen Wünsche und Ideen für die künftige Arbeit gesammelt. „Wir müssen uns immer wieder austauschen, gegenseitig informieren und gemeinsam daran arbeiten, unsere Qualität noch weiter zu verbessern.“

Ziele der „Qualitätsoffensive“ seien:

Die Erwartungen und Sichtweisen der Beteiligten zu Rolle und Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte und zum Bildungsauftrag und -verständnis der gesamten Kita auszutauschen und abzugleichen.

Die Handlungskompetenzen der pädagogischen Fachkräfte auch im Hinblick darauf zu stärken, sich des Wertes der eigenen Arbeit reflexiv bewusst zu werden und diesem kommunizieren zu können.

Verbindliche, transparente und vergleichbare Qualitätsstandards bei Erhalt der Vielfalt der Einrichtungsprofile zu entwicheln.

Die Qualitätsentwicklung und -sicherung zu verstetigen.

„Ein Koordinator begleitet jede Einrichtung im Prozess und ist zuständig für die Umsetzung des Bewertungsverfahrens“, so Everding.

Unter www.qualitaet-im-dialog.com gibt es alle wichtigen Informationen zum Qualitätsentwicklungskonzept, Zielen und Hintergründen, sowie ein Kurzporträt aller beteiligten Einrichtungen.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ingmar Everding und sind gespannt auf die neuen Impulse, die sicher von ihm ausgehen werden“, sagte Beate Schürmann, Leiterin FamZ Rolfshagen.

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